Miteinander macht's möglich

Schützenhalle Mark mit viel Eigenleistung rundum saniert

Bauleiter Christian Berghoff und Patrick Seelig zeigen, was in der Marker Schützenhalle alles passiert ist.
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Bauleiter Christian Berghoff und Patrick Seelig zeigen, was in der Marker Schützenhalle alles passiert ist.

Vom Boden bis zur Decke hat das Vereinsheim des Kirchspiels Märkischer Schützenverein eine aufwändige Rundum-Erneuerung erfahren. Ob Fliesen oder Akustik-Decken, ob W-Lan, Beleuchtung oder neue Türen: Dank der Umbaumaßnahmen bietet der Verein seinen Mitgliedern und Mietern jetzt vollkommen neue Möglichkeiten.

Mark – „Das wäre alles nicht möglich gewesen, wenn wir nicht zahlreiche fleißige Helfer unter unseren Mitgliedern hätten“, sagt der zweite Vorsitzende und Bauleiter Christian Berghoff. Er hat den Einsatz einmal überschlagen und kommt für die Maßnahmen auf eine Leistung von 980 Arbeitsstunden.

Die „kleine“ Halle, die immerhin auch rund 280 Quadratmeter Platz bietet, erhielt die größte Aufmerksamkeit: Neue Fliesen auf dem Boden, eine neue Doppeltür nach außen, eine neue Akustikdecke, die auch den vorderen Eingangsbereich einschließt, der Übergang zur großen Haupthalle komplett in edlem, stabilem Glas, sowie eine moderne Beleuchtungsanlage auf LED-Basis in der gesamten Halle forderte dem Verein und seinen Mitgliedern viel ab.

Zweieinhalb Monate Vorbereitung

„Natürlich mussten wir einige Arbeiten auch fremd vergeben“, erklärt Berghoff. Dazu wurden Angebote verglichen, Aufträge verteilt und nach gut zweieinhalb Monaten der Vorarbeit konnten die Arbeiten beginnen. „Da kommt es uns zugute, dass wir unterunseren Mitgliedern eine gesunde Mischung der Berufe haben“, sagt Patrik Seelig, der dritte Kassierer des Vereins.

Kaufleute und Handwerker unter den Vereinsmitgliedern hätten perfekt Hand in Hand gearbeitet. Als klar war, dass es losging war erst einmalausräumen angesagt: „Die Bereiche für die Pokale haben sich dabei als echte Staubfänger entpuppt“, sagt Berghoff lächelnd. Insgesamt sei mit der umfassenden Sanierung wirklich die Moderne eingezogen.

Akustikdecke und Wärmeisolierung

Viele Arbeiten vergebener Aufträge wurden von den Schützen perfekt vorbereitet: „Natürlich haben die sicherheitsrelevanten Arbeiten die Profis durchgeführt“, erklärt Seelig. Doch wurden beispielsweise die Elektroarbeiten vorbereitet und die Lampen aufgehängt, die Malerarbeiten komplett selbst ausgeführt, der Trockenbau weitestgehend vorbereitet und alle Demontagen selbst vorgenommen.

Grosse Narren Gala der Hammer Narren Zunft in der Marker Schützenhalle

Grosse Narren Gala der Hammer Narren Zunft in der Marker Schützenhalle

Was dann insgesamt erfolgte, komme nun allen zugute, erklärt der Bauleiter: „Durch die Akustikdecke freuen sich auch alle Nachbarn über weniger Lärm, die dabei eingebaute Wärmeisolierung und die um 75 Prozent sparsamere LED-Technik freut die Umwelt, und auch wir selbst und die Mieter profitierengrundlegend.“

Auf der Höhe der Zeit angekommen

Die bessere Akustik und das angeschaffte W-Lan-Netz helfe etwa, wenn die Halle über die Woche als Schulungsort vermietet sei. Ob Juristen oder Arbeitssicherheits-Dozenten, alle benötigten heute W-Lan, Flat-Screen Monitore und eine vernünftige Schall-Gestaltung. „Die alten, hohen Rigips-Decken haben Geräusche unheimlich reflektiert.

Das ist jetzt vorbei und freut neben den Gästen natürlich auch unseren Spielmannszug beim Proben, oder die Schützen beim Training“, so Berghoff. Jetzt sei man wirklich auf der Höhe der Zeit und ansonsten sei die Halle in sich perfekt. Ob jemand die große oder kleine Halle gemietet hat, alle finden es toll, dass nebenan Platz für das Büffet ist, die großzügigen Sanitärräume genügend Platz auch für viele Besucher bieten und auch genügend Parkplätze bereitstehen.

Geld gut angelegt

Der mittlere fünfstellige Betrag, der zuletzt investiert wurde, sei gut angelegt, und den freiwilligen Helfern aus dem Verein könne er gar nicht genug danken. Jetzt hofften alle, dass der Corona-Spuk schnell vorbei geht und wieder Leben an der Marker Dorfstraße 45 einzieht.

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