Privatschule Schloss Heessen macht Erlebnisinsel (teil-)zugänglich

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So soll die Erlebnisinsel auf Schloss Heessen einmal ausgestattet sein. Für die volle Ansicht bitte oben rechts klicken.

Heessen - Diese dreieckige Insel zwischen dem Schloss Heessen und der Lippe – die war schon öfter Gegenstand von Plänen und Vorhaben. Jetzt gibt die Privatschule Schloss Heessen das Kleinod für Jugendgruppen und Schulklassen frei – und richtet sie auch gleich entsprechend her.

„Die Grundidee ist, dass wir die Insel selbst mehr nutzen und dass Gruppen sie für ihre Vorhaben nutzen können“, sagt Renke Reichler, kaufmännischer Leiter der Schule. Und mit Gruppen meint er Kitas und Grundschulen, Förderschulen, andere Schulklassen, Pfadfinder und Jugendgruppen aus dem Bereich des Naturschutzes.

Denn die Insel wurde in den vergangenen Jahren weitgehend sich selbst überlassen und war der Öffentlichkeit nur in Ausnahmefällen zugänglich. Deswegen hat sie in Sachen Natur viel zu bieten. Ein kleiner Uferweg führt einmal um die Insel, führt durch Dickicht und gibt schöne Blicke frei. Es gibt Plätze, die zum Verweilen einladen und Bäume, an denen man einfach hochklettern muss. 

Bäume, Gräser, Totholz, Pilze, Wasser 

Die Pfade durch das dichte Grün müssen von Robinson Crusoe persönlich plattgetrampelt worden sein. Und manche Bäume sind Exoten: Sie wurden von der Familie Böselager in vergangenen Zeiten aus fernen Ländern hergebracht und gepflanzt. 

Das Schloss Heesen und Umgebung von oben.

Und es kommt noch mehr Natur hinzu. Ein Bienenvolk soll sich hier niederlassen, eine Obstwiese ist bereits gepflanzt, Insektenhotels und Hummelhäuser sind fest geplant. „Dann können wir hier Bio-Unterricht anbieten“, sagt Schulleiter Jürgen Heimühle. Aber auch neue Infrastruktur ist geplant. Das alte Schleusenhaus wird als Küche und Toilette dienen. 

"Eine richtige Öffnung"

Einen Zeltplatz wird es geben. Bänke sind zum Teil schon auf- und ein Grillplatz samt Schutzhütte wird bereitgestellt. Hinzu kommen soll auch noch ein Klettergerüst. In einem ersten Gestaltungsabschnitt investiert der Förderverein der Schule rund 20.000 Euro. Oft habe er von Hammern gehört, das Schloss öffne sich nicht für die Öffentlichkeit, sagt Schulleiter Heimühle, „aber das, was wir jetzt planen, ist eine richtige Öffnung.“ 

Für Jugendgruppen wie für eigene Klassen biete die Insel einen „pädagogischen Kick“. Den sollen die Schloss-Schüler in den kommenden Wochen genauer erfahren: In einer Projektwoche gestalten sie die Insel nach ihren Vorstellungen und denen ihrer Schulleitung.

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