Wer sind die Sparkassen-Einbrecher?

Schließfachknacker von Bockum-Hövel hatten 6 Minuten

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In die Sparkasse am Bockumer Weg wurde über Ostern eingebrochen.

Hamm - Zwei Einbrüche innerhalb von 14 Tagen sind gewiss noch keine Serie. Und überhaupt stellt sich die Frage, was die Täter, die in diesem Zweitraum in die Sparkassen-Filialen in Bockum-Hövel eingestiegen waren, umtreibt.

In den Schließfächern dürften schließlich lediglich Sparbücher deponiert sein – weitere Wertsachen wären nicht versichert. Vor 14 Tagen beim Einbruch in die Filiale am Stephanusplatz fanden die Täter neben den für sie wertlosen Sparbüchern immerhin eine Goldmünze von bislang unbekanntem Wert.

Kam es deshalb in der Nacht zu Samstag zum nächsten Versuch am Bockumer Weg? Waren es wieder die selben beiden Täter? Antworten auf diese Fragen hat die Polizei bislang nicht. Zeugen der jüngsten Tat haben sich bislang nicht gemeldet, und der erste Einbruch ist nicht aufgeklärt.

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Die Sparkasse informierte sofort nach Bekanntwerden der Tat alle 122 Schließfachmieter. Bis Dienstag meldeten sich 24 zurück. Alle hatten sich an die Absprache gehalten und keine Wertsachen in ihren Fächern gelagert. Es wird noch einige Tage dauern, bis eine abschließende Schadensbilanz erstellt werden kann.

In der Vorgehensweise gibt es zwischen beiden Taten Parallelen. Auch am Osterwochenende hebelten die Einbrecher an der Gebäuderückseite ein Fenster auf und gelangten hierdurch ins Innere. Innerhalb von sechs Minuten hatten sie die Schließfachanlage geknackt und waren bei Eintreffen der Polizei schon wieder verschwunden. Weitere Behältnisse wurden nicht aufgebrochen.

 

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