Schallschutzwände geplant

Im Siedlungsbereich des Klostermühlenwegs soll es in Gärten leiser werden

Der Siedlungsbereich am Klostermühlenweg soll durch Lärmschutzwände geschützt werden.
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Der Siedlungsbereich am Klostermühlenweg soll durch Lärmschutzwände geschützt werden.

Auch im Stadtbezirk Bockum-Hövel will die Bahn dafür sorgen, dass die Anwohner von der Schienenstrecke zwischen Hamm und Münster künftig weniger Lärm von Güter- und Personenzügen ertragen müssen. Geplant ist der Bau mehrerer Schallschutzwände (SSW).

Bockum-Hövel – Sie gehören zu einem ganzen Paket von Lärmschutzmaßnahmen, die die Bahn AG in den kommenden Jahren an den Hammer Schienenstrecken durchführen will. Der Bahnknoten Hamm umfasst fünf Bauabschnitte mit Lärmschutzwänden beziehungsweise Lärmschutzmaßnahmen an einzelnen Gebäuden.

Ganz im Norden des Stadtbezirks Bockum-Hövel ist die SSW 29 im Bereich Sunnekamp/Klosterhof geplant. Sie soll die Wohnbebauung entlang der Klostermühlenweges, die in diesem Teilstück dichter ist, vor dem Bahnlärm schützen und wird auf der Ostseite der Bahnlinie errichtet.

Warendorfer Straße und Laarweg

Die SSW 30 soll an der Westseite zwischen Warendorfer Straße und südlich des Laarwegs auf der Westseite der Bahntrasse gebaut werden. Ein kurzes Stück weiter südlich sollen die SSW 33 und 34 die Siedlungsbereiche auf der Westseite zwischen Bockumer Weg und Kleingarten Im Killwinkel sowie auf der Ostseite zwischen Nordenfriedhof und Kohlenbahntrasse vor dem Bahnlärm abgeschirmt werden.

Alle diese Lärmschutzwände fallen in die Bauabschnitte vier und fünf. Die Bürgerinformation für diese den Stadtbezirk Bockum-Hövel betreffenden Abschnitte sind laut Stadtverwaltung noch nicht terminiert. Für sie müssen nach Auskunft der Verwaltung zunächst die Schallgutachten anhand der neuen Förderrichtlinie überarbeitet werden. Hier sei ein Bau frühestens ab 2023 vorgesehen, heißt es in der Mitteilungsvorlage, in der die Stadtverwaltung über die einzelnen Maßnahmen der Bahn informiert.

So könnten die Schutzwände im Siedlungsbereich des Klostermühlenwegs farblich gestaltet werden.

Vorbereitungen laufen

Zu den ersten beiden Bauabschnitte hat die DB bereits im Jahr 2018 eine Bürgerinformationsveranstaltung durchgeführt. Betroffen sind davon die Osterfelder Bahn, Teile des Hammer Nordens, Heessen und die Selmigerheide. Hier sind die Vorarbeiten zum Teil bereits gestartet. Das Aufstellen der Lärmschutzwände wird bis zum Jahr 2023 dauern.

Wände auch im Hammer Süden und Westtünnen

Für den dritten Bauabschnitt war die Bürgerinformation im Januar dieses Jahres. Betroffen sind der Hammer Süden und Westtünnen. Der Bau der Wände erfolgt in Abstimmung mit dem Bau des neuen Haltepunktes ab 2021.

Die in Hamm verwendeten Lärmschutzwände sollen laut Auskunft der DB eine Höhe von rund drei Metern haben und farblich horizontal gegliedert werden, dunkle Farben unten und nach oben hellere Farben. Verwendet werden Grün- und Grautöne.

Lesen Sie hier, warum sich einige Anwohner im Westtünnen gegen den Lärmschutz aussprachen. Im Februar berichtete der WA bereits, was die Errichtung der Lärmschutzwände für die Anwohner bedeutet.

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