Betonkorrosion im Kanal in Braam-Ostwennemar

Schäden im Kanal: Arbeiten unter Ostwennemarstraße auch noch im Januar

Leichte Schäden am Kanal der Ostwennemarstraße in Hamm-Braam-Ostwennemar
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Halbseitige Straßensperrung: Über den Schacht gelangten die Fachkräfte in den Untergrund der Ostwennemarstraße.

Die halbseitige Sperrung der stark befahrenen Ostwennemarstraße ließ sich nicht vermeiden. Nach ersten Kanalarbeiten hatten sich Schäden am Beton gezeigt. Die wurden jetzt weitgehend beseitigt. Doch im Januar müssen die Fachkräfte noch einmal ran.

Braam-Ostwennemar – Drei Wochen ist es her, dass die Ostwennemarstraße wegen Kanalarbeiten halbseitig gesperrt werden musste. Nach einem Tag war der sogenannte Durchflussbegrenzer unter der Straße eingebaut. Am Donnerstag und Freitag dann wieder an gleicher Stelle eine Sperrung. Die Abbiegespuren der Kreuzung mit der Marker Dorfstraße und der Lange Reihen blieben unpassierbar. Vor den Baustellenampeln bildeten sich Staus.

Die Arbeiten vor drei Wochen sind zwar abgeschlossen, aber die Mitarbeiter des Lippeverbandes/Stadtentwässerung Hamm mussten noch einmal an den Kanal. Grund ist ein Zufallsfund. „Während der Arbeiten haben wir leichte Schäden im Betonkanal festgestellt“, sagt Anne-Kathrin Lappe vom Lippeverband.

Wie bei einem Rostschaden

Dabei ist von einer Betonkorrosion die Rede. Abwasser hat die Oberfläche der Kanalrohre angegriffen. Das kann vorkommen und ist vergleichbar mit einem Rostschaden. Bleibt er unbehandelt, setzt sich die Korrosion fort. Der Schaden wird größer, bis es zum Funktionsverlust kommt. Übertragen auf den Kanal heißt das, er bekäme Risse, werde undicht. Davon ist der Kanal in der Ostwennemarstraße laut Lippeverband noch weit entfernt. So bedeuten die Arbeiten derzeit „eigentlich eine Kleinigkeit“, sagt sie. Aber sie müssen beseitigt werden.

Im Schacht und weiter im Betonkanal war genug Platz für die Fachkräfte.

Über den Schacht auf der Straße gelangten die Fachkräfte in den Kanal. Das Rohr hat einen Durchmesser von etwas mehr als 1,5 Metern, Sie reinigten die Betonoberfläche an den schadhaften Stellen per Sandstrahler, schliffen die Bereiche ab und versiegelten sie.

Nach zwei Tagen sind die Arbeiten weitgehend beendet. „Für Nacharbeiten müssen wir im Januar aber noch einmal ran“, sagt Lappe. Sie bittet um Verständnis, dass dafür wieder die Straße halbseitig gesperrt werden müsse und es zu Verkehrsbehinderungen kommen könne.

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