Beim Sattel-Fest 2017 sind erstmals Autos erlaubt

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Fototermin am neuen „Rast-Ring“: Die Verantwortlichen freuen sich gemeinsam mit den Vertretern des Modellclubs AMC auf das nächste Sattel-Fest.

Hamm - Autos dürfen beim Sattel-Fest bekanntlich nicht auf die Strecke, sollen in diesem Jahr aber trotzdem eine wichtige Rolle spielen.

Der 1. Automodellclub Hamm (AMC) öffnet sein Gelände in Uentrop am 23. Juli als neue Raststation des Fahrrad-Events. Dort können sich die Radfahrer nicht nur stärken, sondern auch zuschauen, wie die Rennautos im Maßstab 1:8 ihre Runden drehen.

Organisatoren und Schirmherren stellten jetzt auf dem AMC-Gelände das Programm für die zwölfte Auflage der Fahrradveranstaltung vor. Am Sonntag, 23. Juli, wird eine gut 40 Kilometer lange Strecke zwischen dem Hammer Kurhaus und dem Soester Marktplatz von 9 bis 18 Uhr für den Autoverkehr gesperrt, die Straße gehört dann ausschließlich Radfahrern und Inlinern. In Hamm, Welver und Soest finden wie gewohnt Fahrradmärkte statt, an der Strecke gibt es zudem elf Raststationen. Rund 50 000 Radler werden zwischen Hamm und Soest erwartet.

Nachdem die Strecke bereits im vergangenen Jahr in Uentrop geändert und am Datteln-Hamm-Kanal entlang und über die Straße „Auf dem Südfelde“ um das Dorf Geithe herumgeführt worden war, wird dort nun erstmals eine Raststation eingerichtet. Das Modellmotodrom des AMC habe 2016 bereits neugierige Blicke der Radler auf sich gezogen, sagte Dörthe Strübli im Stadtmarketing. Deshalb biete es sich an, hier Station zu machen. Der AMC-Vorsitzende Emil Kwasny hofft, unter den Radlern auch ein paar Motorsport- und Modellbegeisterte anzusprechen. Die Mitglieder des Vereins lassen entsprechend ihre Fahrzeuge durchs Rund rasen, mit bis zu Tempo 130.

So schnell geht es mit dem Fahrrad natürlich lange nicht voran, statt Geschwindigkeit steht hier entspannter Fahrspaß im Mittelpunkt. Als er 2016 mit dem Enkel im Fahrradanhänger mitgeradelt sei, sagte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, habe er die gute Stimmung bei allen Teilnehmern genossen und viel Spaß gehabt. Soests Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer sprach von einem tollen Miteinander: Wenn jemand eine Panne habe, seien sofort andere Radler zur Stelle und böten ihre Hilfe an. Für Uwe Schumacher, Bürgermeister von Welver, ist das Sattel-Fest gelebtes Ehrenamt: Hunderte von freiwilligen Helfern an den Raststationen und den Sperren machen das Fahrradfest erst möglich.

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