Ursula Radau im Ruhestand

Stiller Wechsel im grünen Winkel: Sabrina Cordes ist neue Konrektorin der Grundschule in Braam-Ostwennemar

Die neue stellvertretende Schulleiterin: Sabrina Cordes ist bereits seit mehr als fünf Jahren an der Grundschule und hat weitere Aufgaben übernommen.
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Die neue stellvertretende Schulleiterin: Sabrina Cordes ist bereits seit mehr als fünf Jahren an der Grundschule und hat weitere Aufgaben übernommen.

Was sonst feierlich und offiziell über die Bühne geht, kann und muss in Krisenzeiten wie diesen auch mal ohne große Worte geschehen.

Braam-Ostwennemar – Nach 17 Jahren hat sich Ursula Radau als Konrektorin der Schule im grünen Winkel in den Ruhestand verabschiedet – „coronabedingt leise“, sagt Schulleiter Marc Gitter, denn eine gebührende Verabschiedung konnte wegen der Corona-Beschränkungen nicht stattfinden.

Bereits mit den ersten strengen Corona-Auflagen übernahm Sabrina Cordes im März die Aufgaben kommissarisch. Seit Beginn des neuen Schuljahres ist sie die neue Konrektorin der Grundschule.

Individuelle Förderung und soziales Lernen

So neu ist die 37-Jährige allerdings nicht an der Brandheide. Seit mehr als fünf Jahren gehört die Sonderpädagogin zum Kollegium. Und weil die „Schulentwicklung mich immer schon fasziniert hat“, wie sie sagt, habe sie sich auf die freiwerdende Konrektorinnenstelle beworben.

Sie setzt das Miteinander, das kooperative und soziale Lernen genauso zum Schwerpunkt, wie die Förderung der Individualität. „Jeder ist anders“, sagt sie. Und darauf will sie weiterhin stark eingehen. „Ich kann die Sonderpädagogin nicht ablegen“, erklärt sie. Warum sollte sie auch? Diese Schwerpunkte können und sollen allen Kindern zugute kommen.

Wunsch vom gemeinsamen Lernen

Diesen Weg schlug die gebürtig aus Horstmar stammende Sonderpädagogin zunächst mit ihrem Studium in Dortmund ein. Nach dem Referendariat an einer Förderschule in Münster mit den Schwerpunkten Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung kam sie nach Hamm und arbeitete zuerst an der Harkortschule. Nach der Schließung 2014 und einem Jahr an der Erich-Kästner-Schule ging ihr beruflicher „Wunsch“ in Erfüllung: Sie wechselte an die Schule im grünen Winkel, um sich als Sonderpädagogin für das gemeinsame Lernen einzusetzen.

Es ist ihr eine Herzensangelegenheit, jedes Kind zu fördern. Dazu hat sie jetzt als Konrektorin weitere Handlungsspielräume, wenn es zum Beispiel um die Entwicklungsschwerpunkte in der Schule geht. Ein Schlagwort lautet „Digitalisierung“. Sie gehört zur fünfköpfigen Digitalisierungsgruppe an der Schule im grünen Winkel, die unter anderem das Arbeiten mit den Tablets weiter ausbaut. Weiterhin wird sie die Streitschlichtung begleiten.

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