Kandidatur offiziell

Rückendeckung für Hunsteger: OB erhält 99 Prozent der Stimmen

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Gerda Hunsteger-Petermann war die erste Gratulantin.

Thomas Hunsteger-Petermann ist nun offiziell OB-Kandidat der CDU. Bei der Vertreterversammlung erhielt er knapp 99 Prozent der Stimmen.

Hamm – Der Anspruch ist klar formuliert: Die CDU will in Hamm wieder stärkste Fraktion werden und den Oberbürgermeister stellen. So steht in großen Lettern an der Bühne der Vertreterversammlung in der Alfred-Fischer Halle „Wir gestalten Hamm“. Zum obersten Gestalter bestimmten die Vertreter mit 98,7 Prozent Thomas Hunsteger-Petermann nun auch offiziell zu ihrem OB-Kandidaten. Zwei der 156 Stimmberechtigten votierten gegen den Amtsinhaber. „Ein toller Vertrauensbeweis, ein tolles Ergebnis“, sagte er. Vor fünf Jahren war es eine Gegenstimme.

Zugleich wählten die Vertreter die Bewerber für die Ratswahl und die Reserveliste. Sie wird vom Kreisvorsitzenden Arnd Hilwig angeführt. Alle anwesenden CDU-Mitglieder gaben ihm die Stimme. Bei den Bewerbern für den Rat setzt die CDU nach Hilwig auf eine Mischung aus politscher Erfahrung und frischem Gestaltungswillen.

Interview: Wieso der OB die fünfte Amtszeit will

Seit 21 Jahren ist Thomas Hunsteger-Petermann inzwischen Oberbürgermeister der Stadt Hamm. Fünf weitere Jahre sollen dazu kommen. Warum, das erklärte der amtierende Oberbürgermeister in seiner Kandidaturrede den Delegierten: „Die Leidenschaft für Hamm hat bis heute nicht nachgelassen. Deshalb habe ich mich entschieden, erneut zu kandidieren“. Er tue das alles nicht für sich, sondern für die Menschen in Hamm, sagte er mit Pathos in der Stimme. Die Wähler könnten sich auf die Führungsstärke der CDU verlassen: „Wir haben einen Plan für die Zukunft und feste Grundsätze“.

Hunsteger warnte davor, den Wahlsieg am 13. September als Automatismus zu begreifen „Wir müssen kämpfen, wir müssen den Erfolg erzwingen“, sagte er. Was man in den vergangenen 25 Jahren für die Stadt erreicht habe, habe man nur gemeinsam als Team geschafft. Dabei schloss er auch die unterschiedlichen Koalitionspartner ein. Den eingeschlagenen Kurs wolle er weiter verfolgen und lud alle Parteien ein, diesen Weg mitzugehen. Hunsteger warb für das neue Drahtquartier, mit wissenschaftlichen Einrichtungen, studentischem Wohnen, einem Zukunfts-Center für das Handwerk. Das neue Quartier sei die logische Fortsetzung der Politik der vergangenen Jahre.

Mit einem Radlader fuhr der Oberbürgermeister in die Halle. Klare Botschaft: Er will die Stadt gestalten.

Nach der – an machen Stellen sehr leidenschaftlich vorgetragenen - Rede waren ihm mehr als drei Minuten Beifall der CDU-Mitglieder sicher. Mit zittriger Stimme bedankte sich Hunsteger-Petermann für den Applaus und rief den den Delegierten zu: „Ich werde euch nicht enttäuschen“.

Zuvor war Hamms amtierender Oberbürgermeister mit einem Radlader in die Halle gefahren – eingerahmt von Mitgliedern der Jungen Union, die als Bautrupp den OB begleiteten. Entsprechend bezeichnete CDU-Kreisvorsitzender Arnd Hilwig Thomas Hunsteger-Petermann als den Malocher für Hamm. Er sei der Architekt und Baumeister dieser Stadt, der Mann, der den großen Plan habe und die Anweisungen gebe. Das Motto „Wir gestalten Hamm“ sei nach Hilwig auch für die CDU-Mannschaft, die sich um die Ratssitze bewerbe, Anspruch und Versprechen.

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