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KC rote Funken sucht nach Namen für Karnevalszug

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Von: Joachim Best

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Bunt kostümierte Narren werden am 26. Februar wieder durch Bockum-Hövel ziehen. © © Andreas Rother

Bockum-Hövel - Auch wenn der Weg der gleiche bleiben soll wie im vergangenen Jahr, wird es einige kleinere Änderungen beim Karnevalszug in Bockum-Hövel geben. Außerdem wird aktuell noch nach einem passenden Namen gesucht.

Der Umzug wird bekanntlich nicht mehr am Rosenmontag durchgeführt, sondern am Sonntag davor. Ihn Rosensonntagszug zu nennen ist unter Jecken ein Ding der Unmöglichkeit. Aber Tulpensonntagszug finden die Roten Funken auch nicht passend. Sie rufen daher alle auf, Vorschläge für einen Namen zu machen. 

Wessen Vorschlag genommen wird, der darf als Dankeschön auf einem Wagen den Karnevalszug durch Bockum-Hövel miterleben. Ideen können an die folgenden E-Mail-Adressen geschickt werden: frank@fuelfer.de und info@hans-mentrup.de

Baustelle auf Berliner Straße ist großes Thema

Was den Roten Funken zudem Kopfzerbrechen bereitet, ist die Baustelle in der Berliner Straße, die auf dem Weg liegt. „Wir hoffen, dass die Arbeiten in der Berliner Straße bis zum 26. Februar soweit fertig sind, dass wir die Wegstrecke nicht ändern müssen“, sagt Hans Mentrup, 1. Vorsitzender und Präsident der Roten Funken. Falls das nicht klappe, müsse die Stadt eine Alternativroute vorschlagen. Ein Problem dabei sei, dass die Rettungswege zum Krankenhaus nicht blockiert werden dürften. 

Die Wagen starten um 14 Uhr an der Strackstraße. In diesem Jahr werden es zehn oder elf sein. Alleine sechs Wagen stellen die Roten Funken selbst und bereiten sie zurzeit in ihrer Wagenbauhalle vor. Mit von der Partie auf einem weiteren Wagen ist auf jeden Fall das Hammer Kinderprinzenpaar. Mit voraussichtlich drei Wagen werden Gastvereine die Bockum-Höveler Jecken unterstützen. Zusätzlich zehn bis elf Fußgruppen sowie zwei bis drei Kapellen komplettieren den närrischen Bandwurm durch den Ort. 

Zug soll Bockum und Hövel verbinden

Verbinden soll der Zug ausdrücklich Bockum und Hövel. Bis nach Bockum hineinzufahren, habe deutlich mehr Publikum gebracht. „Wir werden in Bockum einen Zwischenstopp an der Dörholtstraße machen. Dort werden wir von den Bockumer Bürgerschützen versorgt. Für die Akteure gibt es allerdings nur alkoholfreie Getränke“, so Mentrup. 

Auch für die Verlegung des Karnevalszuges von Rosenmontag auf Sonntag, die 2012 vorgenommen wurde, zieht Mentrup eine positive Bilanz. „Sonst wäre der Umzug in Bockum-Hövel auf Dauer gestorben. Denn vieles hat sich doch auf die Innenstadt konzentriert. Und der Erfolg hat uns am Ende recht gegeben,“ sagt er. 

Abschluss-Feier am Rathaus-Center

Abschluss der Veranstaltung wird erstmalig auf dem Parkplatz am Rathaus-Center sein. „In diesem Jahr aber ohne Zelt, sondern als Freiluft-Veranstaltung“, sagt Mentrup. Als Gründe für diese Entscheidung nennt er zum einen die Auslastung. „Das Zelt kostet viel Geld und es muss schon an zwei Tagen ausgelastet sein. Das war nicht der Fall, und der Festwirt hat sich nicht mehr bereit erklärt“, so Mentrup. 

Leidiges Thema sei auch Randale. Die meisten feierten friedlich, aber einige wenige eben nicht. „Und wenn sie im Zelt Randale machen, fällt das auf uns zurück.“ Er kündigte an, dass es beim Abschluss am Rathaus-Center auf jeden Fall einen Sicherheitsdienst geben werde, um Randalierer abzuhalten. Mentrup räumt ein, dass eine Abschlussfeier unter freiem Himmel ein Wagnis ist. „Wenn’s regnet, haben wir Pech“, sagt er. 

Verpflegung und Musik

An der Verpflegung soll es aber nicht scheitern. Aufgeboten werden zwei Getränkewagen und ein Wagen, auf dem die Musik untergebracht wird. Rewe-Haase wird für einen Grillstand sorgen. „Und wir hoffen, dass die Pergola bis dahin fertig wird“, so Mentrup. Enden soll die Feier um 21 Uhr. „Wir sind ja auch am Rosenmontag mit drei Wagen in der Hammer Innenstadt unterwegs und müssen uns dafür vorbereiten“, sagt Mentrup. 

Die Organisation des Zuges sei in diesem Jahr noch einmal umfangreicher geworden, berichtet Mentrup. Man werde diesmal mit vier Zugbegleitern arbeiten, die mit Sprechfunk untereinander in Kontakt stünden, um den Überblick über die gesamte Zuglänge zu haben. Zudem gebe es Wagenbegleiter, an jeder Achse zwei, auch an den Zugfahrzeugen. „Wir hoffen darauf, dass es nicht schneit, sonst müssen wir die Zahl der Wagenbegleiter verdoppeln“, so Mentrup. 

Fußgruppen gesucht

Ausdrücklich ruft er auch dazu auf, sich noch an dem Zug zum Beispiel als Fußgruppe zu beteiligen. Wer Lust dazu habe, könne sich noch melden. Zudem weist der KC Rote Funken darauf hin, dass es in diesem Verein keine Probleme im Vorstand und keine,Absage der Galasitzung gebe. Betroffen sei die KG Rot Weiß Bockum-Hövel und damit ein anderer Verein, so Mentrup.

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