Fragen und Antworten

RKI hat andere Corona-Zahlen für Hamm als die Stadt: Warum?!

Rathaus der Stadt Hamm Symbolbild
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Im Rathaus der Stadt Hamm werden oft andere Inzidenzwerte errechnet als beim RKI in Berlin.

Die Inzidenzwerte der Stadt Hamm weichen aktuell wieder deutlich von denen ab, die das Robert-Koch-Institut (RKI) für Hamm veröffentlicht. Das wirft Fragen auf.

Hamm - Die RKI-Angaben liegen deutlich unter denen, die die Stadt täglich nach 12 Uhr veröffentlicht (RKI aktuell: 101,7, Hamm am Montagmittag: 115,6). „Wir sind diesbezüglich in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit“ (LZG), teilte Stadtsprecher Tom Herberg auf Nachfrage mit. „Ein Problem scheint zu sein, dass positive Schnelltests, die durch einen PCR-Test bestätigt wurden, in Teilen nicht in der Erfassung des RKI auftauchen. Hier scheint es Übermittlungsfehler zu geben, die nicht bei uns liegen, die wir aber derzeit gemeinsam mit dem LZG erörtern“, ergänzt der Stadtsprecher. (News zum Coronavirus in Hamm)

Der sprunghafte – und entgegen dem Landestrend erfolgte – Anstieg der Infektionszahlen am Freitag und dem Wochenende in Hamm und auch Ahlen beruhte unterdessen offenbar nicht auf einem Hotspot-Ereignis. „Wir haben auch zuletzt betont, dass tägliche Schwankungen möglich sind“, erklärt Herberg.

Der RKI-Wert von 115,6 (Montagmittag) sei übrigens der niedrigste seit dem 29. Oktober 2020. Zum Vergleich: Am 21. November lag der Wert bei 283,5 und Mitte Dezember noch bei 235. „Deshalb können wir festhalten, dass die Entwicklung der Zahlen in Hamm auf einem guten Weg ist, dennoch sind Schwankungen möglich“, sagt Herberg abschließend.

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