Endlich tut sich was

Umbau von Teilen der Ritterstraße: Vorboten für das lang erwartete „B-tween“

Blick auf Allee-Center und Ritterpassage: Der Abschnitt der Ritterstraße, die auf den Westenwall (Bildmitte) mündet, wird umgebaut.
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Blick auf Allee-Center und Ritterpassage: Der Abschnitt der Ritterstraße, die auf den Westenwall (Bildmitte) mündet, wird umgebaut.

Vom „B-tween“ als Scharnier zwischen Weststraße und Allee-Center ist zwar immer noch nichts zu sehen, dennoch muss sich die Stadt mit den vorbereitenden Planungen beschäftigen.

Hamm – Dazu gehört die Anbindung für kommenden Lieferverkehr über die sogenannte „kleine“ Ritterstraße vom Westenwall her. Bei einer Enthaltung stimmte die Bezirksvertretung Mitte in ihrer jüngsten Sitzung den Ausbauplänen für die Straße zu.

Roland Koslowski (Die Linke) merkte kritisch an: „Hier wird eine Straße geplant und fertig gestellt, die später durch den Bauverkehr womöglich wieder kaputt gefahren wird.“ Eigentlich müsse erst das Objekt und dann die Straße gebaut werden. Das sei gemeinhin der übliche Ablauf. Die Stadt gehe hier in Vorleistung für den Investor, gab er zu bedenken.

Neue Pläne: Kombination aus Wohnen und Geschäftsbebauung

Folgendes ist laut Stadt die Grundlage und die Planung: „Die Konzeption der Bebauung von ,B-tween’ als reine Geschäftsbebauung hat sich geändert. So soll eine Kombination aus Wohnen und Geschäftsbebauung realisiert werden. Dies hat auch Auswirkungen auf die Ritterstraße, weil von dort die Anlieferung vom ,B-tween’ erfolgen soll. Zur Anlieferung reichen demnächst nach Aussage des Investors Lkw mit einer Länge von 10 Metern aus. Dies wird bei der Überplanung der Ritterstraße berücksichtigt.

Die Zu- und Abfahrt der Tiefgarage vom ,B-tween’ und der Ritterpassage, die heute über den Westenwall erschlossen wird, soll zukünftig über die Ritterstraße angefahren werden. Hierzu wird die Ritterstraße vom Westenwall bis zur Tiefgaragenzufahrt für Beidrichtungsverkehr in einer Breite von 4,5 Metern geöffnet.

Ausgleich der entfallenen Bepflanzung in der Nordringanlage

Der westliche Gehweg wird in einer Breite von circa 2,8 Metern gepflastert. Die vorhandenen Bäume wurden bereits wegen des schlechten Zustandes entfernt. Eine Neuanpflanzung ist hier wegen der eingeschränkten Breite des Gehweges nicht sinnvoll möglich. Ein Ausgleich der entfallenen Bäume wird beim Ausbau der Nordringanlagen durchgeführt. Die Ostseite der Ritterstraße gestaltet sich bis zur neuen Tiefgaragenzufahrt mit einem Gehweg in einer Breite von 4 Metern, der durch Baumscheiben aufgelockert wird.

Südlich der Zufahrt von Hausnummer 28 (Café Kiz, Wittekindshof) wird die Ritterstraße in einer Einbahnstraße fortgesetzt. Durch eine Verengung der Fahrbahn von 4,5 auf 3,5 Meter und Einbau eines farblich abgesetzten Materials werden Verkehrsteilnehmer zusätzlich zur Beschilderung auf die Einbahnstraße aufmerksam gemacht. Radfahrer dürfen die Einbahnstraße in Gegenrichtung befahren. Im Bereich der Einbahnstraße wird eine Ladezone für Lkw angeboten. Hierzu wird die Fahrbahn auf 6,5 Meter verbreitert und entsprechend markiert.“

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