Fahrplanwechsel aus „technischen Gründen“ verschoben

Ringbuslinie in Hamm später - „Metrobusse“ auf vier Linien

Für die Ringbuslinie 15 hat die Stadt Hamm erstmals einen konkreten Verlauf genannt.
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Für die Ringbuslinie 15 hat die Stadt Hamm erstmals einen konkreten Verlauf genannt.

Die Hammer Ringbuslinie wird mit gut einem halben Jahr Verspätung losfahren. Gleichzeitig arbeitet die Stadtverwaltung an anderen, noch spannenderen Plänen.

Hamm – Die Stadt hat den Fahrplanwechsel, der deutliche Verbesserungen im Busverkehr bringen soll, von Januar auf August verschoben. Hintergrund sind Probleme der Verkehrsunternehmen bei der Umsetzung der neuen Vorgaben. Die Verwaltung arbeitet indes an noch ambitionierteren Plänen: In absehbarer Zeit sollen auf vier Linien sogenannte Metrobusse durch die Stadt fahren.

2019 hatte die damalige große Koalition einen neuen Nahverkehrsplan verabschiedet, mit dem der Öffentliche Personennahverkehr in Hamm nach vorne gebracht werden sollte. Kernpunkt ist ein neues Linienkonzept, mit dem Stadtzentrum und Außenbezirke sowie die Bezirke untereinander besser verbunden werden sollen. Neben vier neuen Durchmesserlinien wird es dabei auch eine vollständige Ringlinie geben.

Erstmals konkreter Verlauf für Linie 15

Für diese Linie 15 nennt die Stadt nun erstmals einen konkreten Verlauf. Im Westen der Stadt bleibt es bei der Route Selbachpark – Herringer Markt – Bahnhof Bockum-Hövel, die bereits jetzt befahren wird. Ab August geht es dann wie folgt weiter: Am Hämmschen – Bahnhof Heessen – St.-Barbara-Klinik – Heessener Markt – Kurpark – Maximare – Hochschule Hamm-Lippstadt – St.-Georgs-Platz – Maximilianpark – Kommunalfriedhof Ostwennemar – Westtünnen (Dambergstraße) – Rhynern Mitte – Bahnhof Wieserhöfen – Wiescherhöfener Markt – Bahnhof Pelkum – Selbachpark.

Die Linie 15 verkehrt dann in beide Richtungen montags bis freitags im Zwei-Stunden-Takt. Weitere Verbesserungen durch den August-Fahrplanwechsel sind Taktverdichtungen auf besonders nachgefragten Strecken. Zwischen Innenstadt und Hochschule sollen die Busse dann beispielsweise im 15-Minuten-Takt über die Marker Allee fahren. Außerden soll es zusätzliche Fahrten im Nachtverkehr geben.

Statdtwerke und Breitenbach in der Pflicht

Umsetzen müssen das Verkehrsunternehmen wie die Stadtwerke und Breitenbach. Und das ist offenbar nicht so einfach wie gedacht. Umlauf- und Dienstplanung sowie Auftragnehmerleistungen müssten grundlegend überarbeitet werden, teilte die Verwaltung mit. Statt im Januar könne man deshalb erst zum Schuljahreswechsel im August nach dem neuen Plan fahren.

Die Stadt arbeitet derweil an weiteren Verbesserungen, die ebenfalls noch von der großen Koalition beschlossen worden waren. Dazu gehören für allem kostenlose Tickets für Jugendliche und ein Zehn-Minuten-Takt auf Hauptlinien. Die Verwaltung spricht hier von „Metrobussen“, die künftig auf den Linien 1, 3, 4 und 9 fahren sollen. Darunter versteht man Buslinien mit, die an den Standard einer Stadtbahn heranreichen sollen: dichterer Takt, längere Betriebszeiten und schnellere Fahrzeiten.

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