Bärenklau: Nicht jede Pflanze giftig - Hotline in Hamm

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Hamm - Rund um das Thema Riesenbärenklau bieten die Mitarbeiter des städtischen Umweltamtes ab sofort eine Telefonhotline unter der Nummer 02381/17-7101 an.

Bei Hautkontakt mit den giftigen Doldenblütlern kann es zur Bildung von schmerzhaften Quaddeln und Blasen kommen. Allerdings ist nicht jede Pflanze als gefährlich einzustufen. Problematisch ist nach Auskunft eines Stadtsprechers allein die kaukasische Art. In Hamm ist aber auch der heimische Riesenbärenklau weit verbreitet, und dieser gilt als harmlos.

Für den Laien ist es schwierig, die beiden Spezies auseinanderzuhalten. Der kaukasische Bärenklau ist größer und wächst häufig in Gewässernähe. Um bei der Beseitigung auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt das Umweltamt, von der Hotline Gebrauch zu machen.

Wer den kaukasischen Riesenbärenklau aus seinem Garten entfernt, sollte den Pflanzen vor dem Abschneiden eine Plastiktüte überstülpen. Unbedingt sollte dabei Schutzkleidung getragen werden. Die Pflanzen sollten anschließend auch nicht auf dem Kompost entsorgt   werden, sondern in der Mülltonne. Auch die Stadt entsorgt den Riesenbärenklau in Plastiktüten und verbrennt ihn anschließend in der Müllverbrennungsanlage am Lausbach.

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