Willkommensskulptur eingeweiht

Furtwänglers kräftige Beine öffnen die Tür nach Rhynern

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Rhynern - Wer über die Unnaer Straße nach Rhynern fährt, wird am Ortseingang jetzt mit offenen Armen empfangen. Vom Grünsandstein-Sockel vor dem Zaun der Firma Rullko grüßt die von Jockel Reisner erstellte Willkommensskulptur.

Knapp zwei Jahre lang hatte der Rhyneraner erst an der Idee und dann an der Figur gearbeitet. „Wenn man die politische Situation in der Welt sieht, ist es ganz gut, mal für eine positive Erscheinung zu sorgen. Für mich als Pazifist war es eine herrliche Aufgabe, eine Willkommensskulptur zu erschaffen", sagte Reisner bei der Enthüllung. 

Dass das Kunstwerk ein gleichzeitig ein Statement ist, stellte auch Tillmann in seiner Rede klar. Den Wunsch nach einem Kunstwerk am Ortseingang habe er schon lange gehabt. Als dann mit dem Einrichtungshaus Finke der Hauptsponsor gefunden war, habe es bis zum ersten Gespräch mit Reisner nicht lange gedauert: „Uns war schnell klar, dass es ein Mensch werden sollte. Bodenständig und freundlich – so wie wir Rhyneraner.“

Enthüllung von Jockel Reisners  Willkommensskulptur in Rhynern und verkaufsoffener Sonntag 

Tillmann dankte auch den 24 Vereinen, die die Aktion unterstützt haben und sich nun mit einem Schriftzug auf dem Sockel wiederfinden. Die Anbringung musste durchaus mit Bedacht erfolgen, da sich sowohl der Schalke-Fanclub als auch die Anhänger vom BVB beteiligt haben.

Die Entscheidung, dass die Skulptur weiblich sein sollte, kam vom Künstler. Als primäre Inspirationsquelle diente seine Frau Joyce. „Für die Füße und den Kopf habe ich sie als Model gehabt.“ Die Idee für die Beine der „bodenstämmigen Westfälin“ stammen von Schauspielerin und Tatort-Kommissarin Maria Furtwängler. „Die hat so schön geformte, kräftige Beine“, beschreibt der Künstler.

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