Gespräche mit der Belegschaft in Rhynern

Stellenabbau bei Finke: Krieger drückt aufs Gas

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Hamm - Die Krieger Handel SE, seit 1. November offiziell neuer Eigentümer der Möbelhauskette Finke, drückt bei der Umsetzung ihrer zu Wochenbeginn angekündigten Sanierungs- und Kürzungspläne offenbar aufs Tempo.  

Nach WA-Informationen wurden nun auch am Standort in Hamm Gespräche mit der hiesigen Belegschaft geführt. Den Mitarbeitern soll angekündigt worden sein, dass beim Personal gespart und Stellen abgebaut werden müssten. Der Betriebsrat solle sich kurzfristig mit der Geschäftsführung zusammensetzen, um einen Sozialplan zu erarbeiten. Eine konkrete Zahl, wie viele Stellen wegfallen sollen, scheint noch nicht benannt worden zu sein.

Offizielle Erklärungen zu diesem Thema wurden bislang nicht abgegeben. Zuletzt hatte die Finke-Geschäftsführung auch nicht mitteilen wollen, wie viele Mitarbeiter überhaupt am Standort Hamm beschäftigt sind. Die Gewerkschaft Verdi konnte bislang auch noch nichts zur Situation in Rhynern mitteilen. „Wir sind aktuell dabei, den Kontakt zu dem Betriebsrat herzustellen und werden natürlich unsere Unterstützung bei allem, was nun anstehen mag, anbieten“, sagte Gewerkschaftssekretär Karsten Rupprecht, bei Verdi für den Bereich Einzelhandel zuständig, auf WA-Anfrage.

Die Krieger-Gruppe hatte am Montag die Finke-Möbelhauskette als Sanierungsfall bezeichnet und angekündigt, das Mutterhaus in Paderborn abreißen und die dortige Verwaltung schließen zu wollen. Für die Möbelhäuser in Hamm, Kassel und Münster waren Einschnitte angekündigt worden.

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