Beschlussfähige Ausbaupläne

Verzicht auf Haltezone für Eltern: Stadt legt für die Straße An der Windmühle Pläne vor

Der schmale Gehweg unterhalb der Autobahnbrücke wird im Zuge des Ausbaus „An der Windmühle“ auf zwei Meter verbreitert und bis zum Bördenweg durchgeführt.
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Der schmale Gehweg unterhalb der Autobahnbrücke wird im Zuge des Ausbaus „An der Windmühle“ auf zwei Meter verbreitert und bis zum Bördenweg durchgeführt.

Die Pläne für den Ausbau der Straße „An der Windmühle“ in Rhynern sind nach Eingang einiger Bürger-Anregungen noch einmal überarbeitet worden.

Rhynern - Mit kleineren Veränderungen liegen die Pläne für den Ausbau nun den Politikern vor. Sie entscheiden in ihrer Sitzungsrunde Mitte Juni darüber, so dass Anfang 2021 die Arbeiten beginnen könnten.

Zur Erinnerung: Die Straße ist seit Jahren in einem sehr schlechten Zustand. Da der Lippeverband auch den Mischwasserkanal neu verlegen möchte, wird die Erneuerung des Straßenbelags mit dem erstmaligen Ausbau der Straße verbunden. Das heißt, statt der bislang provisorisch angelegten Parkflächen am Straßenrand werden beidseitig Bürgersteige, Parkplätze und Grünflächen angelegt. Die Bushaltestellen im Bereich der Grundschule werden behindertengerecht ausgebaut.

Verzicht auf Haltezone für Eltern

Ursprünglich sollte auf dem Grundstück der Schule nahe der kleinen Turnhalle auch eine so genannte „Eltern-Vorfahrt“ mit Platz zum Bringen und Abholen der Kinder eingerichtet werden. Davon nimmt die Verwaltung wieder Abstand, nachdem eine Anwohnerin ihre Bedenken geäußert hatte. Sie befürchtete dadurch einen zusätzlichen Gefahrenpunkt für die Schulkinder. Die Verwaltung stimmt dem zu und sucht nun nach einer Alternativlösung.

Der Einwand der Nachbarin erfolgte im Zuge der schriftlichen oder telefonischen Möglichkeit, Stellung zu beziehen. Auf eine sonst übliche Bürgerversammlung musste aufgrund von Corona verzichtet werden, auch wenn einige Anwohner eine solche Anhörung gewünscht hatten.

Schmalere Straße für langsameres Fahren

Einzelne Privatinteressen bezüglich Grundstückszufahrten und Baumpflanzungen ließen sich auch ohne Versammlung in Sinne der Anwohner klären. Ebenso folgt die Stadt der Anregung einer Bürgerin, die Straße im Bereich der Bushaltestelle nicht zu verbreitern, da dies zum schnelleren Fahren animieren könnte. Die Straße wird nun etwas schmaler gebaut.

Durch diese Maßnahme wird auch die Fußverbindung in den Gewerbepark verbessert, indem der sehr schmale Gehweg unterhalb der Autobahnbrücke auf zwei Meter verbreitert wird. Dieser Gehweg setzt sich auf dieser Straßenseite dann auch – unterbrochen von Grundstückzufahren – bis zum Bördenweg fort. Der Straßenausbau kostet rund 1,6 Millionen Euro, der städtische Anteil beträgt rund 700 000 Euro. Der Rest setzt sich aus Anliegerbeiträgen und Landesfördermitteln zusammen. Der Start soll im Frühjahr 2021 erfolgen im Anschluss an die Arbeiten auf der Straße „Gewerbepark“.

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