Rhyneraner Jugend wünscht sich W-Lan im Jugendzentrum und weniger Schlaglöcher auf den Straßen

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Während der Jugendkonferenz äußerten Kinder und Jugendliche Wünsche für ihren Stadtbezirk Rhynern.

RHYNERN- Bessere Straßen, weniger Müll und die Attraktivitätssteigerung des Jugendzentrums. Das wünschen sich die Kinder und Jugendlichen im Stadtbezirk Rhynern.

Das ist zumindest das Ergebnis der Jugendkonferenz, zu der das Jugendzentrum (Juze) und der Verein Mayday zum zweiten Mal eingeladen hatten. Mit rund 15 Jugendlichen war die Resonanz allerdings erneut nicht besonders groß.

 Die Zehn- bis 21-Jährigen griffen direkt die Themen auf, die bereits in der ersten Zusammenkunft auf den Tisch gebracht worden waren. Unter anderem ging es um die Verbesserung der Freizeitmöglichkeiten (mehr Bolzplätze, bessere Spielplätze, Rampen für Fahrräder), mehr Anlaufstellen für junge Leute (Disco, Shisha-Bar, Proberaum für Bands) und um Verbesserungen im Jugendzentrum. Aus diesem Themenpool pickten sich die Teilnehmer vier Bereiche heraus, um die sie sich nun intensiv kümmern und bemühen wollen. „Das waren natürlich nur Punkte, die wir auch wirklich beeinflussen können“, erklärte Conny Schmidt, Geschäftsführerin von Mayday. Soll heißen: Eine Shisha-Bar kann eine Jugendkonferenz nicht so leicht in Rhynern installieren. Für folgende Wünsche wollen sich die Jugendlichen nun verstärkt einsetzen: 

W-Lan im Jugendzentrum: Aus Sicht der Besucher sei es ein Unding, dass sie in ihrer Freizeitstätte keinen drahtlosen, kostenlosen Zugang ins Internet haben. Das würde viele Kinder und Jugendliche davon abhalten, ins Juze zu gehen, meinen sie. Mit einem Brief an den Oberbürgermeister wollen sie nun für das kostenlose W-Lan im Juze kämpfen. 

Computerspiele für Ältere: Wer über 12 Jahre alt ist, darf bereits Spiele „zocken“, die für jüngere Kinder nicht zugänglich sein sollten. Daher hat das Jugendzentrum solche Spiele auch gar nicht im Angebot. Vorschlag der Konferenz: Man könne Zeiten einrichten, in denen der PC-Raum für jüngere Kinder tabu ist. 

Weniger Müll auf dem Schulhof der Carl-Orff-Schule in Rhynern: Drei Mädchen ist negativ aufgefallen, dass sie morgens, häufig montags nach Wochenenden, viel Müll auf dem Schulhof finden – darunter Scherben. Hier wünschen sie sich bessere Aufräumdienste und eventuell Verbote für ältere Jugendliche, den Schulhof als Spielplatz zu nutzen. 

Straßensanierung „An der Windmühle“: Auf der Straße vor der Grundschule könne man gar nicht mehr mit dem Fahrrad fahren. Das sei aufgrund der Schlaglöcher viel zu gefährlich. Mithilfe der Jugendkonferenz wollen die Kinder und Jugendlichen nun wissen, wie sie die Sanierung oder zumindest die provisorische Ausbesserung schneller erreichen können.

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