Zwei Wochen Eingewöhnungszeit

Wegen Dauerparkern: Neue Regelung für Parkflächen in Rhynern

Parkscheibe einstellen und an die Windschutzscheibe heißt es auch auf den elf Parkplätzen vor der kleinen Geschäftszeile zwischen der Kleinbahnstraße und der Molkereistraße.

Rhynern – Für den Ortskern von Rhynern gilt eine neue Parkregelung. Auf den ausgeschilderten öffentlichen Parkflächen darf das Auto ab sofort nicht länger als zwei Stunden abgestellt werden.

Als Nachweis muss die blaue Parkscheibe ausgelegt werden. Beschlossen hatte diese neue Regelung die Bezirksvertretung Rhynern. Das Konzept erarbeitet hatten die Verkehrsplaner der Stadt Hamm.

Warum wurde das Parkraumkonzept für den Ortskern erstellt?

Die Bezirksvertreter hatten es in Auftrag gegeben. Sie reagierten damit unter anderem auf Beschwerden der Geschäftsleute. Dauerparker hatten die öffentlichen Parkplätze vor ihren Geschäft den ganzen Tag über belegt. Es habe Kunden gegeben, die aufgrund der fehlenden Parkmöglichkeiten in Geschäftsnähe auf den Einkauf verzichtet haben.

Welche Maßnahmen werden ergriffen?

Im Zeitraum von Montag bis Freitag, jeweils 9 bis 18 Uhr, dürfen Fahrzeuge auf den ausgeschilderten Parkplätzen nicht länger als zwei Stunden parken. Die zeitliche Begrenzung wurde gewählt, um den Anwohnern Parkmöglichkeiten zu bieten.

Wo gilt diese neue Parkregelung?

Bei einer Parkraumuntersuchung hat die Stadt Hamm die Bereiche ausgemacht, in denen der Parkdruck am höchsten ist. Zeitlich begrenztes Parken gilt ab sofort an der Alten Salzstraße. Dort sind 16 Parkplätze auf der westlichen Straßenseite betroffen. Diese liegen vor den Hausnummer 27-29 (Bäckerer Wünsche). Die Plätze in unmittelbarer Nähe der Autowerkstatt gehören nicht dazu.

Weiter geht es mit den Hausnummern 25a bis 15. Weitere neue „Parkscheiben-Plätze“ befinden sich vor der Bäckerei Erdmann sowie vor der kleinen Geschäftszeile auf dem Parkplatz zwischen der Kleinbahnstraße und der Molkereistraße (elf Plätze). Die restlichen Plätze auf dem Parkplatz bleiben zunächst unbewirtschaftet.

Hinzu kommen die Bereiche, wo schon seit längerer Zeit nicht länger als zwei Stunden geparkt werden darf: An der Windmühle (vor Opalla) und an der Unnaer Straße (vor der Geschäftszeile mit Apotheke, Friseur, Lotto-Geschäft und Reinigung). Die privaten Flächen (zum Beispiel Dohmwirthhof, Sparkasse) sind nicht Bestandteil des Parkraumkonzeptes.

Werden Kontrollen durchgeführt?

Der Kommunale Ordnungsdienst kündigt regelmäßige Kontrollen an, um der Umsetzung des Konzeptes auch einen Sinn zu geben. Dabei erhalten die Autofahrer eine kurze Eingewöhnungszeit (ein bis zwei Wochen). Das heißt, es werden zunächst nur Hinweiszettel verteilt, dass sich die Parkregelung geändert hat. Schon bald aber werden bei Verstößen „Knöllchen“ verteilt.

Wird die Situation im Ortskern weiter beobachtet?

Nach etwa einem Jahr erfolgt eine erneute Untersuchung der Parksituation.

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