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Neuer Bürgerpark am Papenloh vor nächstem Planungsschritt - wichtige Fragen und Antworten

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Von: Jörg Beuning

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Stellten die Pläne vor: (von links): Bezirksbürgermeister Andreas Obering, Sandra Dietz-Spindler (Planungsamt), und Stadtbaurat Andreas Mentz.
Stellten die Pläne vor: (von links): Bezirksbürgermeister Andreas Obering, Sandra Dietz-Spindler (Planungsamt), und Stadtbaurat Andreas Mentz. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Die Rahmenplanung für den neuen Bürgerpark in Rhynern auf dem Sportplatz-Gelände des SV Westfalia Rhynern am Papenloh steht. Fragen und Antworten.

Rhynern – Der Plan ist nahezu identisch mit dem Vorschlag, der bereits im März der Politik als Zwischenbericht vorgelegt worden war. Die Bezirksvertretung wird darüber in ihrer Sitzung am Donnerstag, 2. Juni, beschließen. Die Zustimmung der Politiker dürfte nur Formsache sein.

Arbeiten am Papenloh könnten 2024 starten

Damit hätte die Stadtverwaltung anschließend den Auftrag, den Bau des Bürgerparks auf den Weg zu bringen. Das bedarf allerdings noch etwas Zeit. „Noch muss der Rahmenplan zu einem detaillierten Ausbauplan werden“, erklärt Baudezernent Andreas Mentz. Daran werden unterschiedliche Fachämter im Rathaus gemeinsam mit Planungsbüros arbeiten. Erst dann sei auch kalkulierbar, wie viel Geld benötigt wird. Dieses Geld müsse dann in den nächsten Doppelhaushalt gestellt werden. „Mit den sichtbaren Arbeiten könnte dann ab 2024 begonnen werden“, so Mentz.

Könnten zu hohe Kosten die Entstehung des Bürgerwaldes noch verhindern?

Damit rechnet der Baudezernent nicht. Es werde darauf geachtet, wie der Bestand mitgenutzt werden kann. Beispiel Laufbahn: „Hier wird natürlich nicht zwingend ein Neubau geplant, sondern eine Überarbeitung der vorhandenen Bahn geprüft“, so Mentz. Bezirksbürgermeister Andreas Obering ergänzte, dass die Steintribüne erhalten bleibe und demnächst eine Art Sonnenterrasse im Grünen darstelle. Außerdem, so Mentz zur Finanzierung, sei bei der Gesamtmaßnahme denkbar, dass sie in Abschnitten entstehen könne.

Bürgerpark: „Es soll eine grüne Lunge für die Bürger werden“, sagt Andreas Obering.
Bürgerpark: „Es soll eine grüne Lunge für die Bürger werden“, sagt Andreas Obering. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Können die Bürger bei den einzelnen Parkbereich mitreden?

„Wichtig ist uns, dass die Bürgerbeteiligung hier bislang gelebt wurde und weiter gelebt wird“, so Obering. Bei der Planung der Pumptrack – das ist der Bereich, in dem mit Sporträdern gefahren werden kann – sollen die Jugendlichen eingebunden werden. „Das hat sich in anderen Städten bewährt“, erklärt Mentz, der betonte, dass bislang in keinem der Parkbereiche eine Detailplanung stattgefunden habe, weder bei der Ausstattung des Spielplatzes noch bei der Beschaffenheit der Fußwege durch den Park.

Bleibt der Park eingezäunt?

„Nicht zwingend notwendig, vielleicht aus Naturschutz in einigen Bereichen“, so Mentz.

Was passiert mit dem Vereinsheim?

„Dazu werden wir eine Arbeitsgruppe im Bezirk bilden“, erklärt Sandra Dietz-Spindler vom Stadtplanungsamt. Hier soll möglichst bald entschieden sein, ob das Gebäude eine Zukunft hat oder nicht.

Auszug Westfalia zum Jahresende 2022 – Baustart des Bürgerparks nicht vor 2024. Was passiert in der Zwischenzeit?

„Wir werden sicherlich dafür Sorge tragen, dass alles weiter gepflegt wird und das Gebäude in einem sicheren Zustand bleibt“, verspricht Mentz.

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