Neubau: Gut Kump verdoppelt Bettenzahl

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Hendrik Wilms-Schulze Kump freut sich auf den Baustart für das neue Gebäude auf Gut Kump. 36 neue Doppelzimmer sollen entstehen.

Kump - Der Gastronomie- und Hotelbetrieb "Gut Kump" wird seine Bettenzahl verdoppeln.

Gebaut wird ein neues, freistehendes Haus mit 36 Doppelzimmern, darunter einige Suites, samt Rezeption und Fitness-Keller. Inhaber Hendrik Wilms-Schulze Kump rechnet mit einer Eröffnung im Frühjahr 2018. Das Gut Kump stockt dann von derzeit 70 Betten auf 142 auf. Zehn neue Arbeitsplätze werden geschaffen.

Mit der bereits seit knapp drei Jahren angedachten Erweiterung reagiert Wilms-Schulze Kump auf die immer weiter steigende Nachfrage. Durch seine unterschiedlichen Räumlichkeiten sei er in der Lage mehrere Tagungen oder Hochzeitsgesellschaft gleichzeitig unterzubringen. Was aber häufig fehlt, seien Betten. Viele Gäste bei Feiern kommen von außerhalb und suchen eine nahe gelegene Unterkunft. Bislang vermittelte Wilms-Schulze Kump bei Überbelegung Gäste in andere Hotels, die meisten nach Werl, also außerhalb der Stadtgrenzen. „Oder aber die Gesellschaften sind gleich wieder abgesprungen, weil wir die Übernachtungen nicht übernehmen konnten“, erklärt er. 

Gleiches gelte für Tagungen und ähnliche Veranstaltungen, die er im Dreieck zwischen den Industriegebieten in Rhynern, Bönen und Werl häufig habe. Gerade erst wurde das neu erstellte Tagungszimmer „Silo“ in Betrieb genommen, um auch den Bereich für 40 bis 80 Personen abdecken zu können Nun nutzt Wilms-Schulze Kump die große Fläche seines Anwesens, um in Zusammenarbeit mit Ingenieur Bernard Chlosta und dem Architekturbüro Ußler und Thieme in Rostock zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten zu schaffen. 

Im Anschluss an den Parkplatz, im rechten Winkel zur Scheune wird das neue unterkellerte, dreistöckige Gebäude mit einer Grundfläche von 760 Quadratmetern entstehen. Alle klimatisierten Doppelzimmer mit einer Größe von 38 Quadratmetern werden mit Blick (Balkon oder Terrasse) auf den Haarstrang ausgerichtet. Im Obergeschoss sind zudem Suites geplant, im Dachgeschoss mit zusätzlicher Galerie. „Es wird kein Zimmer wie das andere aussehen. Wir setzen unsere Idee fort, alle Zimmer individuell einzurichten.“ Die Außenfassade richtet sich am bestehenden Altgebäude, wird also ähnlich mit einem roten Klinkerstein gebaut. 

Der Bereich, auf dem der Neubau entstehen soll, ist bereits abgesperrt, da der Kampfmittelräumdienst sich zur Sondierung des Boden angekündigt hat. „Wir warten quasi täglich auf den Baustart“, so Wilms-Schulze Kump. Immerhin will er schon zur Landpartie 2018 die Gäste im neuen Haus unterbringen können. 

In diesem Jahr wird zur Landpartie vom 21. bis 23. April die Baustelle eingerichtet sein. Der Inhaber verspricht aber, dass die Besucher davon nur wenig mitbekommen werden. Natürlich könne geguckt werden, aber das Gelände der Landpartie sei von der Baumaßnahme nicht betroffen. Gleiches gelte für den täglichen Betrieb auf Gut Kump. Im Wintergarten, in den Zimmern oder auf der Terrasse werde nicht viel von der Baumaßnahme wahrgenommen werden. 

Für einen Großteil der Arbeit setzt Wilms-Schulze Kump wie zuletzt auf Firmen aus der Region. Für den Betrieb sei es nach der Eröffnung Pfingsten 2009 der nächste Schritt. Damit sei auch die Wirtschaftlichkeit zur Unterhaltung des denkmalgeschützten Komplexes gesichert, erklärt Wilms, der sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit dem Bauamt, der Unteren und Oberen Denkmalbehörde sowie der Wirtschaftsförderung bedankt.

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