Halle als Weihnachtsgeschenk

HSC-Bogenschützen müssen länger auf Trainingshalle warten

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Ehrgeizige Ziele: Der HSC will Hamm mit einer neuen Trainingshalle zu einer Hochburg des Bogenschießens machen.

Westtünnen - Auf ihrem Wunschzettel hatten die Bogenschützen des Hammer Sportclubs einen Baustart der neuen Halle für Anfang September und einen Einzug bereits für Oktober notiert. Das klappt zwar nicht, doch bald schon soll die neue Halle stehen.

Noch haben die Arbeiten auf dem Gelände neben der Von-Thünen-Halle nicht begonnen. Aber spätestens unter dem Weihnachtsbaum werden die Schützen ihre mit voller Vorfreude erwartete neue Sportstätte finden. „Wir haben den 17. Dezember als Termin für das Richtfest ins Auge gefasst“, verrät Michael Siggemann, Leiter der Bogensportabteilung im HSC. „Damit müssen wir zwar noch zwei Monate länger improvisieren als erhofft. Doch darauf kommt es nicht an. Wir haben ja das Ziel vor Augen“, freut sich der Bogenschütze auf die baldige Fertigstellung der Halle, die den HSC etwa 320.000 Euro kosten wird.

Die Gründe der Verzögerung liegen in erster Linie im bürokratischen Bereich, erklärt Siggemann. „Da konnte keiner etwas für. Es mussten noch organisatorische Sachen erledigt werden, die etwas Zeit in Anspruch nahmen“, so Siggemann. Allein die erforderliche öffentliche Ausschreibung der Maßnahme erfolgte bis zum 18. September.

Freiluftplatz kann noch genutzt werden

Michael Siggemann vom Hammer SC.

Schon bald – einen genauen Termin konnte Siggemann nicht nennen – werde mit den ersten Arbeiten begonnen. Sobald das Fundament getrocknet ist, kann die Leichtbauhalle mit einer Größe von 30 mal 24 Metern gebaut werden. Geplant ist eine rollstuhlgerechte Trainingshalle mit Umkleiden, Toiletten, Büro und kleiner Werkstatt, in der am Material gearbeitet werden kann. Aufgrund des guten Wetters kann im Moment der angrenzende Freiluftplatz noch gut zum Training genutzt werden.

Ansonsten weichen die Bogenschützen übergangsweise noch einmal in die Von-Thünen-Halle aus. Die Giesendahlhalle in Uentrop ist kein Trainingsort mehr. „Der Transport des Materials war einfach zu aufwendig“, erklärt Siggemann. In Zukunft sind Halle und Trainingsplatz direkt nebeneinander, womit die Trainingsbedingungen noch einmal deutlich verbessert werden sollen – auch, um den Leistungsbereich weiter zu fördern. Als besonderes Highlight plant die Abteilung, in der Halle Videotechnik zu installieren, mit der sich etwa in starker Zeitlupe der Schuss analysieren lässt.

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