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„Kleine Schwester“ der Willkommensfigur in Rhynern wieder weg

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Von: Jörg Beuning

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Die neue Figur: Eine künstlerisch gestaltete Bronze-Statuette.
Die neue Figur: Eine künstlerisch gestaltete Bronze-Statuette. © Wille

So unbemerkt, wie sie gekommen ist, ist sie auch wieder verschwunden. Die „kleine Schwester“ der Rhyneraner Willkommensskulptur ist wieder weg.

Rhynern - Einige Wochen hatte eine kleine Bronzefigur der grüßenden Frau am Ortseingang von Rhynern Gesellschaft geleistet. Jemand hatte sie auf dem Sockel abgestellt. Ob sie nun von Metallsammlern stibitzt wurde oder schlichtweg vom Eigentümer wieder eingesammelt wurde, ist nicht bekannt.

In den Wochen zuvor hatte die kleine Figur für großes Rätselraten in der Bevölkerung gesorgt. Niemand outete sich als heimlicher Spender. Und da sie auch niemanden störte – weder die Initiatoren noch den Künstler – wurde sie dort auch geduldet. Allerdings erschien es nur eine Frage der Zeit zu sein, wie lange sie dort stehen würde. Denn ganz wertlos war die massive Bronzefigur sicherlich nicht.

Steht am Ortseingang von Rhynern: Die Willkommensskulptur.
Steht am Ortseingang von Rhynern: Die Willkommensskulptur. © © Andreas Rother

Vereine beteiligten sich

Die große Willkommensskulptur von Rhynern war einst auf Initiative der Werbe- und Interessengemeinschaft Rhynern in Kooperation mit den Vereinen des Ortes am Ortseingang an der Unnaer Straße aufgestellt worden. Der Rhyneraner Künstler Jockel Reisner erstellte die Bronze-Figur, die seitdem mit offenen Armen die Menschen in Rhynern begrüßt. Die beteiligten Vereine sind mit Plaketten auf dem Sockel verewigt. Mit der in Bau befindlichen neuen Mensing-Galerie dürfte die Skulptur in Zukunft noch besser an diesem Standort zur Geltung kommen.

Dass sie bei den Bürgern Rhynerns in der Zwischenzeit angenommen worden ist, zeigte sich auch anhand unterschiedlicher Accessoires, mit der sie zu gewissen Anlässen geschmückt worden ist. Von Grubenlampe über Karnevalsgirlande bis hin zum Mundschutz beim Ausbruch der Pandemie war alles dabei – und die Figur damit mitten im Dorfleben.

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