Ungewöhnlicher Hüpfburgenpark begeistert Besucher in Berge

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Fernando Schmidt und seine 89-jährige Mutter Amalie betreiben den Hüpfburgenpark, der zurzeit in Berge gastiert.

Berge – Hüpfburgen zum Springen, Rutschen und mit Hindernisparcours, ein Bällebad und ein Kletterturm sorgen im Moment in Berge nicht nur bei den Kindern für ein Lächeln im Gesicht.

Denn beim Hüpfburgenpark, der zurzeit am Hellweg unweit der Bahngleise gastiert, lassen die aufblasbaren Spielgeräte auch Erwachsene wieder zum Kind werden. „Die Erwachsenen haben auch Spaß daran“, sagt Fernando Schmidt, der den mobilen Hüpfburgenpark zusammen mit seiner Frau Peggy und seiner 89-jährigen Mutter Amalie betreibt und damit von Stadt zu Stadt zieht.

Zwar gibt es den Hüpfburgerpark erst seit Anfang dieses Jahres, dennoch ist das Leben auf der Reise für die Familie aus Drensteinfurt nicht neu. Denn Schausteller waren sie auch schon zuvor.

Doch der Reihe nach:

Schon in der sechsten Generation betreiben die Schmidts den Zirkus „Fantasia“, der seit neun Jahren in Drensteinfurt beheimatet ist. 20 Jahre lang war Fernando Schmidt mit seinem Bruder David und den Neffen Danny und Michael damit auf Reise. Weil sie natürlich auch älter wurden und dann selbst Familien hatten, kam ein Zufall für Fernando sprichwörtlich wie gerufen.

„Ich habe gelesen, dass jemand seine Hüpfburgen verkauft“, erinnert er sich an den Moment, der seine berufliche Laufbahn auf neue Wege brachte. Denn mit 14 Hüpfburgen, einem kleinen Streichelzoo mit Hasen, dem Bällebad für Kinder und vielen anderen Spielzeugen machte sich Schmidt selbstständig und feierte die Premiere des mobilen Hüpfburgenparks im April in Münster.

Vier Wochen in Berge vor Ort

Der Vorteil gegenüber dem Zirkus: „Wir sind länger an einem Ort, weil die Familien oft auch zwei oder drei Mal zu uns kommen“, sagt Fernando Schmidt. Beim Zirkus sei das nicht der Fall. Deswegen sei man mit dem Angebot auch vier Wochen in Berge – wobei zwei bereits vorbei sind. „Der Park kommt gut an“, ist der Betreiber mit den bisherigen Besucherzahlen in Hamm zufrieden.

Noch bis zum 25. August kann am Hellweg auf den Hüpfburgen – darunter ist auch ein Bungee-Run, ein Hüpfburgen-Kletterparcours in Form eines Feuerwehrautos und auch ein Krokodil mit einem Rutsche – getobt werden. Bis auf drei spezielle Kinderhüpfburgen dürfen sie auch von den Erwachsenen genutzt werden.

Eine echte Herzensangelegenheit

Der Hüpfburgenpark ist für die Schmidts eine echte Herzensangelegenheit. Das zeigte sich auch unlängst, als ein Mann mit einem behinderten Kind zum zweiten Mal zum Hellweg kam. „Sie wollten beide Male keinen Eintritt“, erzählt der ehrenamtliche Begleiter des Jungen und freute sich über dieses tolle Zeichen von Gutmütigkeit.

Aber auch, wenn Kinder mehrfach zum Park kämen, verzichte er schon mal auf Eintritt, verrät Fernando Schmidt. Übrigens: Trotz ihrer 89 Lebensjahre hat auch Amalie Schmidt immer noch großen Spaß am Schaustellerleben. „Ich komme aus einer Zirkusfamilie mit 18 Geschwistern“, erzählt die sympathische Dame. Nur die Frage, ob sie auch selbst noch auf den Hüpfburgen hüpft, ließ sie offen.

Öffnungszeiten:

Noch bis Sonntag, 25. August, hat der Hüpfburgenpark am Hellweg auf dem Feld unweit der Bahngleise geöffnet. Montags, donnerstags und freitags jeweils von 14 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 12 bis 19 Uhr. Dienstags und mittwochs ist geschlossen. Nur bei starkem Regen öffnet der Park nicht. Infos gibt es unter der Telefonnummer 0172/2 092412.

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