Hoffnung für Westfalia Rhynern beim Sportplatzbau

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Hamm - Es gibt einen Hoffnungsschimmer für den SV Westfalia Rhynern und die Anwohner des Sportplatzes Papenloh. Die Stadt Hamm hat sich mit dem Ausbau der Sportanlage „Tünner Berg“ am Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beteiligt.

100 Millionen Euro werden bundesweit ab 2016 bis 2018 für investive Projekte verteilt. 2,7 Millionen Euro davon würde die Stadt gerne für ihr Projekt in Rhynern erhalten. Eine Entscheidung trifft das Bundesministerium im Frühjahr 2016.

„Wie groß unsere Chancen sind, kann ich wirklich nicht einschätzen“, gibt Stadtkämmerer Markus Kreuz zu. „Aber wir wollten diese Chance auf keinen Fall vorbeiziehen lassen.“ Möglich gemacht wird die Teilnahme erst durch einen Dringlichkeitsbeschluss, den Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann und Ratsmitglied Reinhard Merschhaus unterschrieben haben. Denn: Die Vorlage eines Ratsbeschlusses bis zum 4. Dezember war für die Antragstellung erforderlich, und der Rat tagt erst am 8. Dezember wieder.

Die Stadt Hamm hat sich an einem Bundesprogramm beteiligt, bei dem bundesweit 100 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur ausgeschüttet werden. Eingereicht wurden die Pläne für das neue Sportgelände des SV Westfalia Rhynern, das 2,7 Millionen Euro kosten würde.

Sehr erfreut nahm Dr. Arnulf Kleine, Vorsitzender des SV Westfalia Rhynern, das Bemühen der Stadt zur Kenntnis. „Wir sind dem OB und dem Stadtkämmerer sehr dankbar, dass sie Westfalia Rhynern nicht vergessen haben“, sagte Kleine, der wiederholte, dass der Verein dringend eine Lösung brauche. Die Zustände beim Training und bei den vielen Heimspielen der Jugendmannschaften sei ohne ausreichende Infrastruktur am Tünner Berg nur noch schwer tragbar. „Mit Blick auf die Bedingungen des Projektaufrufes beziehen wir uns auf unser ganzheitliches Sportprogramm, das wir mit dem RUN-Projekt und der Optimierung der Bäderinfrastruktur bereits auf den Weg gebracht haben“, erläutert Kämmerer Kreuz. Das Projekt in Rhynern sei der dritte Baustein zur Gestaltung der Sportstätten-Infrastruktur in Hamm.

Sollte das Projekt tatsächlich in das Programm aufgenommen werden, so würden aus dem Bundes-Fördertopf 90 Prozent der berechneten 2,7 Millionen Euro für das Sportgelände fließen. Der Anteil der Stadt unter Beteiligung des SV Westfalia läge dann bei 270 000 Euro.

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