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„Angst vor Giftködern?“ Ein Hammer spricht wegen Hundekot fragwürdige Drohung aus

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Von: Jörg Beuning, Raphael Haag

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Hundekot ist eklig und leider dennoch immer auf allen möglichen Plätzen und Wegen zu finden. Ein Bürger reagiert mit einer fragwürdigen Drohung.

Berge – Hinterlassenschaften von Hunden sind ein Dauer-Streitthema. WA.de hatte schon mehrfach darüber brichtet, unter anderem über Hundekot in Parks und auf Friedhöfen in Bockum-Hövel sowie auf Spielplätzen und in anderen Bereichen in Pelkum und Herringen.

Auch im Stadtbezirk Rhynern gibt es etliche Bereiche, die unentwegt übersät sind mit Hundehaufen. Dabei reichen oft ein paar wenige Unverbesserliche, um gleich alle Gassigänger unter Generalverdacht zu stellen.

Drohung bleibt anonym

In Berge platzte nun offenbar einem Bürger die Hutschnur. Er griff allerdings zu sehr fragwürdigen Mitteln. Per handschriftlichem Zettel, der nahe der Ursulastraße im Bereich des Schulwegs zur Hellweggrundschule ausgehängt wurde, droht er anonym gar mit Giftködern, wenn es keine Besserung gibt. Dass er seinen Aushang mit „Ein Hundefreund“ unterschreibt - offenbar eine Art von besonders ironischem Humor.

Mit seiner Kritik hat der Bürger (oder die Bürgerin) grundsätzlich natürlich recht. „Entfernen Sie doch bitte die Hinterlassenschaft Ihres Hundes auf Gehwegen und Rasenflächen“, heißt es auf dem Aushang. Und: „Pinkeln lassen an Autoreifen ist auch eine Unart.“ Hier der ganze Text im Foto:

Giftköder Hunde Hundekot Hamm-Berge
Diese Drohung wurde in dieser Woche nahe der Ursulastraße in Berge entdeckt. © Privat/Leserreporter

Besonders viel Ärger um Hundekot gibt es in Dorsten, wie RUHR24 berichtet. Dort kommen auf etwa 76.383 Einwohner (2018) laut der NRW-Stadt mehr als 6.000 Hunde.

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