Bussard-Angriffe: Stadt gibt Alleenradweg wieder frei

Freie Fahrt auf dem Alleenradweg: Neun Wochen nach der Bussard-Attacke auf einen Radfahrer hat die Stadt die Verbotsschilder entfernt. Die Jungtiere seien flügge, die Gefahr eines Angriffs der Elterntiere nur noch minimal, hieß es bei der Stadt.
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Freie Fahrt auf dem Alleenradweg: Neun Wochen nach der Bussard-Attacke auf einen Radfahrer hat die Stadt die Verbotsschilder entfernt. Die Jungtiere seien flügge, die Gefahr eines Angriffs der Elterntiere nur noch minimal, hieß es bei der Stadt.

Wambeln - Freie Fahrt auf dem Alleenradweg in Wambeln: Am Mittwochvormittag hat die Kolonne der Stadt Hamm die Durchfahrtsverbotsschilder vor den Einfahrten zum Teilstück des Radweges zwischen Sönnernstraße und „In der Kuhweide“ abgebaut.

„Die Jungtiere des Bussard-Pärchens sind flügge“, heißt es seitens der Stadtverwaltung, damit sei die Gefahr eines Angriffs der Elterntiere nur noch minimal. Neun Wochen lang war die 900 Meter lange Strecke gesperrt, da ein Bussard einen Radfahrer aus der Luft angegriffen hatte und dabei leicht verletzte. Schon im Vorjahr war es zu einem solchen Zwischenfall an dieser Stelle gekommen, auch damals war der Radweg für mehrere Wochen gesperrt worden.

"Die Jungtiere des Bussard-Pärchens sind flügge"

Während der vergangenen Wochen musste für diesen Bereich des Millionen-Projektes eine Umleitung ausgeschildert werden, die über den parallel verlaufenden Wirtschaftsweg „Landwehr“ verlief. Aufgrund des zum Teil sehr guten Wetters wurde die Strecke sehr gut genutzt. Anwohner der Straße „Landwehr“ beobachteten viele Radfahrer vor ihrer Haustür. 

Besonders am Sonntag des Sattelfestes soll es sehr voll gewesen sein, obwohl die offizielle Strecke gar nicht über den Alleenradweg führte. Ganz ungenutzt blieb auch der Radweg nicht. Immer wieder wurden Radfahrer beobachtet, die die Hinweise ignorierten und die Absperrungen umfuhren.

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