Doppel-Blitzer an B63 soll in Hilbeck Ruhe bringen

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Symbolbild

Hilbeck - Doppelt hält besser – und zwar den Verkehr auf. Nach diesem Motto fordert die Bürgerinitiative „StoppT A 445“ den festen Aufbau von zwei Radarblitzern, die beide Richtungen kontrollieren können.

"Und zwar eine am nördlichen und eine weitere am südlichen Ortseingang, flankiert durch zusätzliche sporadische Messeinsätze der Polizei“, heißt es ergänzend. Damit reagieren die Vorsitzenden der Autobahngegner, Wolf-Dieter Windgassen und Ludger Palz, auf die Initiative der Stadt Werl, an der B63 mit der Installation einer Blitzsäule vor allem nächtliche Raserei eindämmen zu wollen.

Die Stadt will den Aufbau der Säule beim Kreis Soest beantragen, nachdem eigene Messungen ergeben haben, dass 69 Prozent der Verkehrsteilnehmer auf der B 63 zu schnell unterwegs sind, vorwiegend nachts auch gerast wird.

Achtung, Autofahrer: Hier wird in Hamm geblitzt

Daran schließt sich eine zweite Forderung der Bürgerinitiative an: „Zweitens sorgt die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h für mehr Sicherheit und weniger Lärm.“ Ein erster Schritt auf dem Weg dahin sei die Einführung von Tempo 30 nachts von 22 bis 6 Uhr, „wie dies übrigens viele Kommunen tun, um ihren Bürgern etwas mehr Ruhe und Sicherheit zu bieten. Auch dies muss selbstverständlich überwacht werden.“

Dabei lässt die Initiative nicht unerwähnt, dass die aktuellen Messungen der Verkehrsmengen und der Geschwindigkeiten auf der B63 das gleiche Bild ergeben, wie es die Bürgerinitiative „StoppT A 445“ schon seit mehr als zehn Jahren per Radarmessung ermittelt: Auch wir haben stets zu hohe Geschwindigkeiten innerorts gemessen und daher auch seit Jahren Geschwindigkeitsüberwachung für Hilbeck empfohlen.“ Es sei gut, dass jetzt auch „offizielle“ Messwerte der über 19.000 Fahrzeuge täglich, „von denen die Minderheit regelkonform 50 km/h fährt“, vorliegen.

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