Hammer Möbelhaus hat große Pläne

Finke-Baumarkt noch nicht vom Tisch - Preisrebell hat Vorrang

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Finke plant ein drittes Verkaufshaus neben dem Haupthaus. Die Ansiedlung eines Möbelmarktes auf der Grünfläche am oberen Bildrand ist ein mittelfristiges Ziel.

Hamm - Die Ansiedlung eines Baumarktes in Nachbarschaft zum Möbel-Standort Finke in Rhynern ist beim Paderborner Unternehmen weiterhin ein Thema.

„Das ist nicht vom Tisch, zumindest nicht von meinem Schreibtisch“, erklärte Finke-Geschäftsführer Dr. Rudolf Christa auf WA-Anfrage. Erfahrungen aus anderen Städten hätten gezeigt, dass beide Branchen sich gegenseitig bereichern. „Aus Sicht des Kunden ist eine räumliche Nähe von Bau- und Möbelmarkt gut. Und an der Sicht des Kunden orientiere ich mich“, so Christa.

Ob dies auf politischer Ebene ähnlich gesehen wird, wisse er nicht. Sehr wohl weiß er, dass er für eine Umsetzung solcher Pläne in Rhynern Geduld mitbringen muss. „Getreu dem Motto ,Steter Tropfen höhlt den Stein’ werde ich im Rahmen meiner Möglichkeiten versuchen, Sensibilität dafür zu schaffen“, so Christa. In Rhynern hat Christa für einen Baumarkt die Fläche jenseits des Siepens im Auge.

Möbel Finke in Hamm Rhynern jetzt auch offiziell eröffnet

Zunächst aber liege der Fokus auf dem Bau eines dritten Möbel-Verkaufshauses. Der Neubau wird dreigeschossig geplant mit 5000 Quadratmetern Verkaufsfläche, also deutlich kleiner als die beiden bestehenden Gebäude „Finke“ und „Carré“. Mit dem Baustart des "Preisrebells" rechnet Christa frühestens für 2020.

Dass Finke seine Verkaufsschiene „Preisrebell“ mit günstigeren Produkten auch in Hamm etablieren würde, hatte das Unternehmen immer so geplant und auch offen kommuniziert. Aktuell geht es darum, eine Baugenehmigung für das dritte Gebäude zu schaffen. Dazu findet am Montag, 28. Mai, um 17.30 Uhr eine Bürgerversammlung im Forum der Konrad-Adenauer-Realschule statt.

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