Neue Details zum Großeinsatz am Freitag

Amok-Drohung per WhatsApp - Messer und Schlagring dabei

Per WhatsApp hat der 19-Jährige gedroht

Hamm - Der 19-jährige Hammer, der am Freitagnachmittag wegen eines angeblichen Amoklaufs an der VHS-Außenstelle in Rhynern – der ehemaligen Lohschule – einen Großeinsatz der Polizei heraufbeschworen hat, hatte sein Vorhaben unmittelbar zuvor per WhatsApp-Nachricht angekündigt.

Das bestätigte Polizeisprecher Christopher Grauwinkel auf Nachfrage. Diese Nachricht sei auf dem Handy eines Mitglieds der im Fokus stehenden Lerngruppe eingegangen.

Der Schüler habe die Mitteilung seinem Lehrer gezeigt, und dieser habe um 16.07 Uhr unverzüglich die Polizei eingeschaltet. Wie bereits berichtet, soll sich der 19-Jährige auch aus Sicht der Polizei lediglich einen Spaß erlaubt haben.

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Allerdings war er bei seinem Auftritt nicht nur mit einer Schreckschusspistole, sondern auch mit einem Messer und einem Schlagring bewaffnet. Auch das bestätigte Grauwinkel. Die Polizei hatte nach der Alarmierung zunächst das Schulgebäude nach dem Verdächtigen durchsucht, diesen dort aber nicht gefunden. 

Gegen 16.40 Uhr wurde der junge Mann schließlich vor dem Gebäude abgepasst und vorläufig festgenommen. Ob der Verdächtige Mitglied der Lerngruppe ist oder lediglich Kontakt zu dem WhatsApp-Partner hatte, blieb am Montag unbeantwortet. 

Zum Inhalt der Amok-Drohung wurden ebenfalls keine näheren Angaben gemacht. „Es waren jedenfalls Aussagen, die die Polizei zum Handeln gezwungen haben“, sagte Behördensprecher Grauwinkel. 

Der 19-Jährige befindet sich seit Samstag wieder auf freiem Fuß. Gegen ihn wird wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt.

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