Mutter und Sohn haben Krankenhaus verlassen

So geht es den Brandopfern aus Rhynern

Wieder aus dem Krankenhaus entlassen: Die beiden Opfer des Brandes am Vogelbeerweg in Rhynern sind auf dem Wege der Besserung.
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Wieder aus dem Krankenhaus entlassen: Die beiden Opfer des Brandes am Vogelbeerweg in Rhynern sind auf dem Wege der Besserung.

Die beiden Brandopfer, die am Freitagmorgen bei einem Feuer am Vogelbeerweg in Rhynern lebensgefährlich verletzt worden sind, befinden sich auf dem Weg der Besserung. Beide, Mutter und Sohn, haben das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Dortmund mit.

Rhynern - In die Obergeschosswohnung können sie allerdings noch nicht wieder zurückkehren, sie ist noch unbewohnbar.Die Ermittlungen zur Brandursache seien noch nicht zum Abschluss gekommen. Ein technischer Defekt sei allerdings auszuschließen, teilte ein Sprecher der Staatswaltschaft Dortmund auf Anfrage mit.

Die 58-jährige Bewohnerin hatte sich nach Ausbruch des Feuers noch selbst aus der Wohnung retten können, ihr 25-jähriger Sohn konnte aufgrund eines Handicaps nicht mehr alleine ins Freie gelangen.

Die beiden Rhyneraner Bezirksbeamten der Polizei waren nach der Alarmierung der Rettungskräfte als erste vor Ort, trugen ihn aus der Wohnung und retteten ihm mit ihrem mutigen und entschlossenen Eingreifen wohl das Leben.

Die Frau ließ über ihre Schwester auch großen Dank an die beiden Bezirksbeamten übermitteln, die so selbstlos eingegriffen und Schlimmeres verhindert hatten. Auch die spontanen und netten Hilfen der Nachbarn und vor allem auch des Vermieters, der mit im Haus wohnt, habe der Familie sehr gutgetan, teilte die Schwester im Gespräch mit unserer Zeitung mit. Dies sei in Rhynern eine tolle Dorfgemeinschaft, betonte sie.

Die Familie kann derzeit nicht in ihre Wohnung zurückkehren und ist vorübergehend in einem Hammer Hotel untergebracht. Besonders gefreut habe sie sich über eine Spende der Flick Fashion Group.

Das Bekleidungsunternehmen aus dem Rhyneraner Gewerbepark hatte aus der Zeitung vom Schicksal der Familie erfahren und spontan neue Kleidung zur Verfügung gestellt.

Dies alles helfe sehr in dieser schwierigen Zeit, ließ die betroffene Familie ausrichten.

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