Restaurant endlich im richtigen Fahrwasser

Hohoffs war gestern: "Altes Fährhaus" mit neuer Leitung erfolgreich

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Fährhaus-Chef Olaf Weber und sein Team blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Das Hammer Restaurant „Altes Fährhaus“ ist seit einem Jahr unter neuer Leitung und steuert auf Erfolgskurs.

Hamm – Na gut, der erste Tag ging in die Hose. „Da haben wir’s verbockt. Wir sind von den Gästen förmlich überrannt worden und hatten viel zu wenig Personal am Start“, räumt Olaf Weber ein. Ein Jahr ist das jetzt her. Und seit dem Eröffnungstag ging es fürs Restaurant „Altes Fährhaus“ augenscheinlich nur noch steil bergauf: Vollauslastung an fast jedem Tag, auch unter der Woche ist regelmäßig jeder der 21 Tische (120 Sitzplätze) belegt. Gleiches gilt für die drei Gesellschaftsräume. „Und die Gäste kommen wieder. Wir haben offenbar mit unserer Qualität überzeugt“, so Weber.

Dabei war damit nicht unbedingt zu rechnen. „Hohoffs 800°“ war mit seinem Edel-Steakhaus an gleicher Stelle gescheitert. Um den Ruf des für viel Geld von der Klinik für Manuelle Therapie als Eigentümer hergerichteten Ensembles stand es nicht zum Besten, als Olaf Weber – damals noch mit seinem Namensvetter Jürgen Weber – das Geschäft übernahm. „Wir hatten ursprünglich mit einem schwierigen ersten halben Jahr gerechnet. Aber es ist glücklicherweise ganz anders gekommen“, so Weber.

Pächter-Paar aus Kamen

Von seinem namensgleichen Geschäftspartner hat sich Weber zur Jahresmitte getrennt. Zu den Beweggründen sagt er nichts. „Das bleibt intern.“ Stattdessen ist nun Ehefrau Ivonne mit im Boot. Zwar wohnt das Paar in Kamen, mindestens einer der beiden ist aber jeden Abend vor Ort. „Das ist uns wichtig und wird auch von den Gästen wahrgenommen“, sagen sie zum Faktor der persönlichen Präsenz.

Sieben Vollzeitkräfte arbeiten im Servicebereich, sechs weitere in der Küche. Ein Gutteil davon ist seit dem ersten Tag dabei. Hinzu kommt ein Stamm an Aushilfskräften.

Nicht alles funktioniert

Vieles, aber nicht alles, was die Webers versucht haben, hat funktioniert. Der Saal (150 Gäste) und Hochzeitszimmer werden stark nachgefragt, auch die Catering-Schiene funktioniert. Das Mittagstisch-Angebot wird dagegen zum Dezember wieder abgeschafft. Und für den Biergarten soll zum Frühjahr ein neues Konzept erarbeitet werden.

Bilder aus dem Jahr 2014:

Eröffnung Restaurant Altes Fährhaus im Kurpark

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Kommentare

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Kommentare

Kevin BreitkreutzAntwort
(3)(0)

Ich würde ja auch gerne gratulieren! Nur leider war ich den Sommer über dreimal Gast dort und kann beim besten Willen nicht nachvollziehen wie dieser "Erfolgskurs" aussehen soll!? Ich finde die Location und Ihr Ambiente wirklich toll aber das Personal war bei jedem meiner Besuche dermaßen unfreundlich und unqualifiziert, dass ich verärgert nach Hause gegangen bin.
Dass "mindestens einer der beiden jeden Abend vor Ort ist" kann ich leider auch nicht bestätigen - oder wir wurden auf unsere Nachfrage hin mal den Chef sprechen zu können von den Service-Mitarbeitern belogen!? Es ist sicherlich - insbesondere in der Gastronomie - schwierig geeignetes Personal zu finden, aber die Erfahrung, die wir dort machen mussten, wünsche ich mir - egal wo - kein viertes Mal, so dass ich für mich auch leider sagen muss: "altes Fährhaus - nie wieder!" Schade - denn es ist für mich fußläufig sehr gut zu erreichen und hat - wie gesagt - einen wirklich schönen Biergarten. Nur möchte ich dort dann auch freundlich und qualifiziert bewirtet werden!

Dohle
(0)(0)

Glückwunsch...zu diesem Erfolg!!