Reitsport

Reit- und Fahrverein Heessen baut echten Turnierplatz

Volker Ehrenberg am neuen Turnierplatz der Reit- und Fahrvereins Heessen
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Der Stremmer Sand liegt schon im Hintergrund: Volker Ehrenberg, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Heessen 1925, freut sich darauf, nach der Corona-Pandemie auf dem neuen Turnierplatz durchstarten zu können.

Heessen – Der Reit- und Fahrverein Heessen 1925 baut einen Turnierplatz, der auch Wettbewerbe bis in die höchsten Schwierigkeitsgrade ermöglicht.

Die neue Anlage wird 3 400 Quadratmeter groß sein, und damit etwa halb so groß wie ein Fußballplatz. Von den rund 90 000 Euro Baukosten wurde gut die Hälfte durch das Landesprogramm „Moderne Sportstätte“ gefördert.

„Dieses Programm besagt, dass das Land zu jedem Euro, den der Verein investiert, ein weiterer vom Land hinzukommt“, sagt der Vorsitzende Volker Ehrenberg. So wurde die Erstellung des Turnierplatzes ermöglicht. „Wir haben auch Glück, dass wir hier über einen guten Untergrund verfügen“, so Ehrenberg weiter. So musste der Boden nur gewalzt und nivelliert werden. Dazu kommt die Schüttung aus Stremmer Sand und eine umlaufende Randeinfassung. Damit verfüge der Verein dann über eine ebenso gute Turnier-Anlage, wie sonst wohl nur der Reitverein in Rhynern.

Wie bei jedem Verein mit solch langer Geschichte, habe auch der Reit- und Fahrverein Heessen schon einige schwere Jahre erlebt, sagt Ehrenberg. Doch durch das gute Wirtschaften in der vergangenen Zeit sowie mithilfe der Landesmittel sei man nun in der Lage, solch ein sportliches Ausrufezeichen zu setzen.

Wegen Corona fällt der Reitunterricht aus

Durch die Corona-Krise sei auch der Verein betroffen, wie der Vorsitzende erklärt. „Wir können derzeit keinen Reitunterricht anbieten, und alles ist auf dem Gelände auf ein Minimum reduziert“, sagt der Vorsitzende Ehrenberg. Die vorhandenen Pferde müssten bewegt und versorgt werden, mehr sei aber nicht drin. So könnten zumindest die Handwerker des Fachunternehmens aus dem Kreis Borken, die in diesem Bereich über viel Erfahrung verfügen, zügig und ungestört arbeiten. Durch die anhaltende Pandemie gebe es aber keinen Zeitdruck. „Wir wissen ja noch nicht, wann der Normalbetrieb wieder starten kann“, so Ehrenberg.

Die sportlichen Veranstaltungen des Vereins seien bislang durchweg verschoben oder abgesagt worden. Nach Corona wolle man aber glänzen und dem Trend weg vom Rasen-, hin zum Sandplatz für Springreiter bestens bedienen. „Der Sand bietet einfach erheblich besseren Halt, ermöglicht so höhere Schwierigkeitsgrade und schont die Tiere“, so Ehrenberg. Im Übrigen ist der Verein aber bereits sehr gut aufgestellt: Die ländliche Umgebung in der Bauernschaft Dasbeck bietet durch verkehrsarme Straßen sowie Forst- und Waldwege Ausrittmöglichkeiten bis Ahlen und Walstedde. In den Stallungen sind derzeit alle 42 Boxen belegt.

Darüber hinaus bietet der Verein seinen Mitgliedern zwei Reithallen, davon eine mit Zuschauertribüne. Zwei Außenreitplätze mit Flutlicht, einen Sandplatz für das Springtraining, eine Führanlage und der Abspritzplatz gehören ebenso zur Anlage. Zudem grenzen rund 20 000 Quadratmeter parzellierte Weideflächen direkt an das Heessener Vereinsgelände.

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