Recyclinghöfe öffnen länger - Warnung vor überteuerten Sperrmüllentsorgern

Recyclinghof Hamm
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Die Hammer haben ab Montag mehr Zeit, um die Recyclinghöfe zu nutzen.

Ab dem kommenden Montag haben die Recyclinghöfen in Bockum-Hövel und an den Zentralhallen längere Öffnungszeiten. Der ASH ergänzt diesen Hinweis mit einer Warnung vor unseriösen Sperrmüllentsorgern.

Hamm - Die Anlieferung von Grünabfällen, Sperrmüll, Papier, Wertstoffen oder Problemabfällen am Recyclinghof in Bockum-Hövel (Am Lausbach 4) ist ab Montag 14, Juni, von Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 19 Uhr sowie am Samstag von 8.30 Uhr bis 16 Uhr möglich. Um eine Anlieferung von Grünabfällen, Papier sowie Sperrmüll an den Zentralhallen im Abendbereich zu ermöglichen, verschieben sich dort die Öffnungszeiten. Statt wie gewohnt um 8.30 Uhr sind Anlieferungen künftig montags bis freitags erst ab 10.30 Uhr möglich. Folgende Öffnungszeiten gelten dann für die Zentralhallen, Ökonomierat-Peitzmeier-Platz: Montag bis Freitag von 10.30 Uhr bis 19 Uhr und Samstag von 8.30 Uhr bis 16 Uhr.

„Mit den verlängerten Öffnungszeiten können die Wartezeiten erheblich verkürzt werden“, erklärt ASH-Leiter Reinhard Bartsch. Gleichzeitig rät er dazu, Anlieferungen möglichst für Randzeiten zu planen.

Die verlängerten Öffnungszeiten an den Recyclinghöfen gelten – abhängig vom weiteren Infektionsgeschehen – montags und freitags zunächst bis zur Umstellung auf die Winterzeit Ende Oktober und samstags noch bis Ende November.

Warnung vor überteuerter Sperrmüllabfuhr

Weil beim Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb Hamm (ASH) zuletzt gehäuft Beschwerden über überteuerte Sperrmüllabfuhren eingingen, weist die Stadt Hamm nochmals darauf hin, dass solche Angebote nichts mit dem ASH zu tun haben. „Auf dem Entsorgungsmarkt tummeln sich verschiedene Anbieter“, sagt Bartsch. Diese stünden bei Suchmaschinen im Internet oft an oberster Stelle. Inwieweit diese privaten Anbieter seriös vorgehen, könne er weder kontrollieren noch beurteilen. Er wisse aber von anderen kommunalen Unternehmen, dass es private Anbieter gebe, die den Anschein einer kommunalen Entsorgung geschickt vermitteln und dann teilweise ordentlich „abkassieren“. Der ASH gibt dazu folgende Hinweise:

  • Eine Sperrmüllbestellung durch den ASH ist nur online auf der städtischen Internetseite www.hamm.de/ash oder per Sperrmüllkarte möglich. Telefonisch werden weder Termine vergeben noch Preise verhandelt. Alle städtischen Telefonnummern beginnen mit 17.

  • Die Gebühr für eine Sperrmüllabholung beträgt pauschal 20 Euro, bei einem Blitztermin innerhalb von 3 Werktagen 45,50 €. Nur bei dem zusätzlichen Angebot einer Entsorgung von Renovierungsabfällen, die nicht zum Sperrmüll gehören, fallen weitere Gebühren an.

  • Die Sperrmüllgebühr des ASH wird grundsätzlich vom Konto eingezogen und niemals vor Ort in bar eingenommen. Alternativ kann vorab eine Bar-Sperrmüllkarte bei der Stadt erworben werden. Die städtischen ASH-Mitarbeiter verhandeln auch vor Ort niemals über einen Preis.

  • Kunden des ASH erhalten nach ihrer Bestellung eine schriftliche Mitteilung über den Termin der Abholung sowie bei einem Sepa-Lastschriftmandat den Termin der Abbuchung der Gebühr.

  • Bei der Abholung des Sperrmülls durch den ASH werden nur städtische Fahrzeuge eingesetzt, die in der Regel die bekannte Fahrzeugbeschriftung haben sowie Kennzeichen mit HAM-AS.

  • Der ASH beauftragt keine Subunternehmen mit der Sperrmüllabfuhr. Fremdfirmen handeln bei einer Sperrmüllentsorgung daher nicht im Auftrag des ASH.

Der ASH-Chef rät abschließend: „Sollten Bürgerinnen und Bürger sich bei der Bestellung eines Sperrmülltermins durch private Anbieter betrogen und getäuscht sehen, sollten sie sich an die Polizei wenden.“ - WA

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