Anwalt nach Alkohol-Fahrt in Hamm verurteilt

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Es war eine in mehrfacher Hinsicht denkwürdige Geschwindigkeitskontrolle an jenem 29. Januar an der Wittekindstraße in Bockum-Hövel.

Hamm – Mehr als 110 Kilometer pro Stunde zu schnell, dazu 2,02 Promille Alkohol im Blut und keine Fahrerlaubnis: Für seine Rausch-Fahrt musste sich jetzt ein 62-jähriger Mann aus Werne vor dem Hammer Amtsgericht verantworten. Geblitzt wurde der Mann, der von Beruf Rechtsanwalt ist, gegen 10.40 Uhr. Mit Tempo 180 bretterte er in seinem Golf am Messgerät vorbei. 70 ist an dieser Stelle erlaubt.

Die Polizisten stellten fest, dass der Werner trotz Fahrverbots unterwegs und zudem betrunken war. Auf der Wache wurde ihm daher eine knappe Stunde später eine Blutprobe entnommen.

Vor Gericht gab der Mann an, er habe gesundheitliche Probleme gehabt und sei in dieser Phase „vollkommen durch den Wind gewesen“. Er habe angenommen, das vorherige Fahrverbot sei abgelaufen.

Nun wird der 62-Jährige lange ohne Führerschein auskommen müssen: Das Gericht verhängte eine 18-monatige Sperre. Eine empfindliche Strafe für Personen, die beruflich auf ihr Auto angewiesen sind. Zudem muss der Mann 70 Tagessätze à 80 Euro bezahlen.

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