Hammer Neonazis: Rechte Verbindungen in NRW

HAMM - Hamm ist nicht nur ein „Zentrum des Rechtsextremismus“, wie Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann am Dienstag klarstellte, sondern die rechte Szene in Teilen NRWs wird auch durch Neonazis mit Hammer Wurzeln „versorgt“.

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So wurde am 30. Januar 2013 in Wuppertal ein Kreisverband der Partei „Die Rechte“ gegründet. Deren Vorsitz hat ein 21-jähriger „Aktivist“ übernommen, der bislang zum harten Kern der inzwischen verbotenen Kameradschaft Hamm zählte. Im April 2011 wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung vor dem Amtsgericht Hamm zu einer einjährigen Jugendstrafe verurteilt (die Berufung ist noch nicht entschieden). Mittlerweile nach Wuppertal verzogen, droht ihm nun erneut eine Veruteilung wegen gefährlicher Körperverletzung. Im September 2011 soll er mit drei weiteren Neonazis in Wuppertal auf Mitglieder des linken Spektrums eingeschlagen und dabei einen Schlagstock eingesetzt haben. Der Prozess läuft seit dem 9. November und wird frühestens am 15. März vor dem Jugendschöffengericht beendet.

Sascha Krolzig, Hauptdarsteller der Ex-Kameradschaft Hamm, ist Vorsitzender des Rechten-Kreisverbandes Hamm und Mitglied des Landesvorstands. Ein weiteres Gründungsmitglied der Hammer Kameradschaft wirkt seit Jahren intensiv in der rechten Szene in Dortmund mit. Unter anderem soll er dem dortigen Rechten-Kreisverband die Geschäftstelle vermietet haben. - fl

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