Rechner des Bombenbastlers im Visier der Hammer Polizei

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Die Explosion hatte in dem Heessener Haus eine ordentliche Erschütterung verursacht.

Die Ermittlungen gegen den Bombenbauer von Heessen laufen weiter. Die Hammer Polizei stellte in seiner Wohnung weitere technische Geräte sicher.

Hamm – Die Ermittlungen gegen den 26-jährigen Sprengsatz-Bastler von der Hohen Brede in Heessen dauern an. Wie die Polizei auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, sind bei der Untersuchung des durch die Kripo versiegelten Gebäudes weitere technische Geräte sichergestellt worden. Diese werden nun untersucht und Daten ausgewertet. Mitgenommen haben die Beamten unter anderem einen Rechner zur Auswertung.

Der Mann hatte Chemikalien im Internet gekauft und steht im Verdacht, daraus zündfähiges Material hergestellt zu haben. Bei einer polizeilichen Durchsuchung im April waren zwei zündfähige Sprengkörper gefunden worden, am 17. Juli detonierte ein Gemisch im Schlafzimmer des Mannes und richtete erheblichen Schaden am Gebäude an. Weitere Chemikalien sind bei der jüngsten Durchsuchung in dem Gebäude offenbar nicht gefunden worden.

Auf einen Polizeiaufruf an die Bevölkerung, der Hinweise auf vorherige Sprengungen und konkrete Orte erbringen sollte, gingen bisher rund 25 Hinweise ein. Diese werte man nun aus, sagte eine Polizeisprecherin. Drei Parteien konnten das Wohnhaus inzwischen wieder beziehen, nachdem ein Gutachter kein Sicherheitsrisiko festgestellt hatte.

Explosion in Hamm: Mann experimentiert mit Sprengstoff

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