Nach Corona-Pause geht es weiter

Re-Start für den Neubau der Galerie Mensing in Rhynern

Die Bauarbeiten gehen weiter: Auf dem Grundstück an der Unnaer Straße/Ecke Werler Straße entsteht der Neubau der Galerie Mensing.
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Die Bauarbeiten gehen weiter: Auf dem Grundstück an der Unnaer Straße/Ecke Werler Straße entsteht der Neubau der Galerie Mensing.

Rhynern. Die Arbeiten für den Neubau der Galerie Mensing in Rhynern werden in Kürze fortgesetzt. Gut ein halbes Jahr ruhten die Arbeiten auf dem Grundstück im Kreuzungsbereich Werler Straße und Unnaer Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zum Netto-Markt.

Hinter diesem Baustopp steckte - wie sooft in diesen Tagen – die Corona-Pandemie. Auch die Branche der Kunst-Galerien wurde von der Wucht des Lockdowns voll erwischt. Die Kunsthäuser mussten vorübergehend schließen, der Markt brach und die Zukunft schien ungewiss. Daher drückte Inhaber Harry Mensing bei der Realisierung des Millionen-Projektes vorsichtshalber zunächst auf die Bremse. Nun aber haben alle Beteiligten die notwendigen Schritte wieder eingeleitet. Es wird gebaut. Es entsteht wie geplant das neue Kunsthaus, das ein echter Hingucker bei der Einfahrt in die Stadt Hamm werden wird.

Besonders weit waren die bisherigen Arbeiten im Februar gar nicht gekommen. Es waren vielmehr die Vorarbeiten, der „richtige“ Baustart wäre erst etwas später erfolgt. Drei Bagger hatten lediglich damit begonnen, die Fläche vorzubereiten. Diese ist mittlerweile wieder mit Unkraut zugewachsen. „Das kann aber ziemlich schnell wieder abgetragen werden“, sieht der Architekt, Viktor Nachtigall, hier kein Problem. Etwas aufwendiger sei dagegen, das Bauvorhaben nun wieder in Schwung zu bringen. Denn die Firmen hatten in der Zwischenzeit längst andere Aufträge angenommen und begonnen. Auch die Bestellung von Material sei zunächst auf Eis gelegt worden, erklärt Nachtigall, der davon ausgeht, dass noch ein paar Wochen ins Land ziehen könnten, bis tatsächlich die ersten Bagger auftauchen und die Fortführung des Neubaus auch für jedermann sichtbar wird.

Dies soll aber dann die letzte Hürde bei der Realisierung des Projektes sein. Unterschiedliche Probleme und Hindernisse hatten in den vergangenen Monaten immer wieder zu Verzögerungen. Aber getreu dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“, freuen sich die Verantwortlichen, dass es nun endlich losgeht.

Über die Höhe der Investition in den neuen Standort möchte der Galerist Harry Mensing keine Angaben machen. Die Nachnutzung des Geländes an der Ostendorfstraße ist noch nicht geklärt.

Eintrag im Guiness Buch der Rekorde

In Rhynern steht seit jeher die Firmenzentrale, der europaweit tätigen Kunstgalerie. Im Guiness-Buch der Rekorde erhielt das Rhyneraner Kunst einst einen Eintrag als Europas größte Kunstgalerie mit rund 2 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. So groß soll auch der neue Schauraum werden, natürlich viel moderner. Geplant sind auf dem Grundstück, das an die B63 grenzt, zwei Gebäude. Zum einen die große Galerie mit Büros und Lagerräumen, zum anderen ein kleineres Gebäude mit Hausmeisterwohnung und Appartements für Künstler, die in Rhynern zum Beispiel ihre Ausstellungseröffnungen feiern.

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