Stimmungsaufheller und Alltagsfluchten in Hamm

Raus aus dem Corona-Frust: Tipps und Ideen von Lesern für Leser!

Yoga trotz Corona
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Erlaubt ist, was gefällt. Okay: nicht alles - aber mit den richtigen Ideen lässt sich die trübe Januar-Stimmung ganz sicher abmildern. (Symbolbild)

Als ob der Januar nicht eh schon trüb genug wäre... Wir hatten Sie gebeten, tolle Tipps aus dem eigenen Alltag weiterzugeben, um anderen Lesern aus dem Corona-Frust zu helfen. Hier kommt unsere kleine Sammlung.

Hamm - Die kleinen Fluchten aus dem Alltag sind für viele Menschen in dieser Zeit noch wichtiger als sonst im Monat Januar - jener Monat, der ohnehin oft genug auf die Stimmung drückt. Sie haben alles gelesen, alles gespielt, haben alle Filme gesehen, haben überall Essen bestellt und waren überall spazieren? Und sind jetzt ratlos unter der Decke, die Ihnen auf den Kopf fällt? Die Idee: Picken Sie Ihre Highlights heraus und geben sie an andere Hammer weiter. Der Anfang ist jetzt gemacht!

Wenn Sie die Beiträge ergänzen möchten - nur zu! Schicken Sie uns einfach eine Mail mit Ihrem Beitrag, und wir werden diesen hier zeitnah einbauen. Viel Spaß beim Lesen - und Ausprobieren!

  • Meine Idee ist es, einfach mal verrückte Sachen zu machen, z.B. ein Picknick im Wohnzimmer mit Picknickkorb und Picknickdecke - so als wäre man draußen. Mit Käse, Trauben, Baguette und Wein... Das ist verrückt und lustig und hellt mit Sicherheit die derzeitige Stimmung auf.
  • Eine entspannende Tätigkeit, die man gut allein oder zu zweit ausüben kann, ist das Mandala-Malen. So kann man Farbe in den tristen Januar-Lockdown bringen und sich an dem eigenen Ergebnis noch anhaltend freuen. Das Mandala kann auch mit mehreren Personen reihum und als Gemeinschaftsarbeit erstellt werden. Gerade Kinder haben daran viel Freude!
  • Mein aktueller Musik-Tipp: Die Toten Hosen mit „Learning English, Lesson 3“. Die herrlich frech und frisch eingespielten Klassiker der Mersey-Beat-Jahre fahren direkt in die Beine und verbreiten beste Laune, um damit den Tag zu beginnen. Also: Kopfhörer auf, Lautstärkeregler hoch - und ab dafür!
  • Als Beschäftigung für die ganze Familie oder auch für Paare und Singles eignet sich das Bemalen von Steinen (siehe Hammstones https://www.facebook.com/groups/901794780171839). Steine können draußen bei Spaziergängen gesammelt werden, die dann Zuhause bemalt werden. Die fertigen Steine kann man in der Stadt auslegen und anderen Menschen eine Freude machen oder einfach an Nachbarn, Verwandte, Freunde verschenken. Das alles geht komplett Corona-konform.
  • Stimmungsaufheller für alle mit Yoga: Ich konnte mich aus dem Corona-Blues dank des Online-Angebots von Astrid Wunder verabschieden. Statt des abendlichen Couchings mit Fernsehgucken und Snacks guckte ich eben Laptop-Bildschirm (per Zoom) und zwar aktiv. Mit ihrer fröhlichen Anleitung (sie macht ja auch Lachyoga) haben wir meinen Body durch Atemtechniken und Kräftigungsübungen mobilisieren und endlich aus der Winterstarre befreien können. Online-Yoga mit individueller Betreuung ist super! Übrigens macht auch die kleine Tochter einer Freundin alles nach, was Mama an Yogaübungen macht... Männern tuts auch gut! In diesem Sinne den Lockdown nutzen. https://www.yoga-astridwunder.de/
  • Ich bin Pilates-Trainerin beim OSC 01 Hamm e.V. und habe mir Gedanken gemacht, wie ich trotz Turnhallenschließungen meine langjährigen Teilnehmer motivieren kann, wieder sportlich aktiv zu werden. Und es hat Dank der Online-Plattform Zoom super geklappt. Wir sind online in Kontakt, können uns sehen und hören und haben so ein kleines bisschen Abwechslung mit dem positiven Nebeneffekt etwas für unsere Gesundheit zu tun. Die Rückenschmerzen nehmen ab, die Muskeln werden gekräftigt und für eine kurze Zeit vergessen wir zusammen die coronabedingten Einschränkungen des Präsenzsports. Ich kann nur alle dazu ermutigen, egal ob als Single oder Paar, auf meine Homepage www.workout-osc.de zu schauen und eventuell das eine oder andere Angebot anzunehmen. Es ist völlig unverbindlich und erfordert keine Vereinsmitgliedschaft. Sport ist auch eine Möglichkeit des Stress-Abbaus und hilft uns ein wenig, der im Moment eher tristen Zeit zu entfliehen.
  • Als Älterer kann ich Tipps nur für Ältere geben. Endlich sollte man das tun, was man schon längst tun wollte. Auf dem Foto-Gebiet hat man früher Dias gemacht, viele. Da sollte man jetzt herauswerfen, was fotografisch nicht so toll ist und bei jedem überlegen, ob es noch eine Aussagekraft hat. Das gilt auch für Papier-Fotos. Fotoalben sollte man neu anlegen.
    Briefmarkensammeln war ein ganz großes Thema. Dazu wurde geraten, die Marken als Wertanlage anzusehen und im Alter zu verkaufen, um so die Rente aufzubessern. Daraus wurde nichts. Es sind nur äußerst wenige, die noch zu verkaufen sind. Man sollte in den entsprechenden Medien suchen. Marken aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) sind auch heute nach 50 Jahren noch gültig und sind mit einem kleinen Abschlag zur Benutzung noch zu verkaufen. Es wurde vieles gesammelt, Bierdeckel, Zündholzschachteln... Da kann man mal sortieren und überlegen, ob man das Alles aufbewahren will.
    Und man kan endlich mal den Keller aufräumen.
  • Es ist nicht alles Trübsal, was geblasen wird. Ansonsten ein gutes Buch beruhigt auch und hilft die schwere Zeit zu überstehen.
  • Lustige Memes posten macht superviel Spaß.
„Hyazinthen sind mein Aufheller“, schreibt eine Leserin. „Egal wie draußen das Wetter ist oder wenn ich schlecht gelaunt bin, wenn ich meine Hyazinthen sehe und besonders ihren Duft wahrnehme, geht es mir gleich besser, weil ich weiß, dass Trübsal blasen keinen Sinn macht.“
  • Maskenparade: Es gibt wirklich viele dumme Witze, auch jetzt über diese Maskenpflicht, auch manchmal gewöhnungsbedürftig! Aber Spaß bei Seite, was ein kleines Stück Stoff so bewirken kann. Wir schützen unser gegenüber und schützen uns selber auch noch mit Abstand, vor den Virus. Den Mund und Nasenschutz, der ein jetzt überall hinbegleitet und uns vor dem Tröpfchen-Infekt bewahrt! Zugegeben man schnauft hinter dem Schutz wie eine Dampflokomotive, die Brillengläser beschlagen, die Ohren knicken ab und unser Gesicht wird sehr feucht. Man erträgt diese „Folter“, weil sie Notwendig ist, damit der Corona keine Chance hat. Die Maskenpflicht hat auch Vorteile, man kann mit ihr nicht rauchen. Und auch Süßigkeiten ist der Weg versperrt. Beides gut für die Gesundheit. Könnte als Frau aufs Schminken verzichten und die Männer auf ihre Rasur. Was mich verwundert ist bei der Maskenpflicht ist die Kreativität, die viele zum Thema an den Tag legen. Da wurden Masken geschneidert mit fröhlichen Farben und frechen Späßen. Ein prominenter Mensch behauptet in einer Zeitung, wenn ein Rest des Gesichts verdeckt ist schaut man seinem Gegenüber wieder tiefer in die Augen, die ja eben so schön lächeln können, wie der Mund. Also hat dieser tägliche Maskenball auch wie man es nimmt für uns alle Schutz und Kreativ sein. Wenn die Pflicht der Masken tragen vorbei ist, werden wir diese Zeit sicher nicht so schnell vergessen. Ein Nachteil hat dieses Maskentragen aber auch, denn manchmal erkenne ich Leute nicht sofort und ich werde öfter auch nicht erkannt und macht aber auch Spaß,wenn man sich zuerkennen gibt.

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