Corona-Ausgaben führen nicht zu Sparsamkeit

825-Mio-Haushalt beschlossen - Klotzen statt Kleckern in Hamm

Euro-Geldscheine liegen auf einem Tisch.
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825 Millionen Euro schwer ist der frisch verabschiedete Haushalt für Hamm. (Symbolbild)

Der Rat der Stadt Hamm hat am Dienstag dem Haushalt für das Jahr 2021 formal zugestimmt. Die Streitpunkte wurden dabei klar benannt.

Hamm - Während die Ampel-Koalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP erwartungsgemäß für das 825 Millionen Euro schwere Papier votierte, enthielt sich die CDU. AfD, Linke und Pro Hamm lehnten den Haushalt ab. In der rund drei Stunden dauernden Debatte zu dem von Stadtkämmerer Markus Kreuz erarbeiteten Zahlenwerk wurde vonseiten der Opposition vor allem die Verwendung der Mittel der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) für die Modernisierung von Schulen kritisiert.

Angesichts der Folgekosten der Corona-Pandemie von mutmaßlich 141 Millionen Euro forderte CDU-Fraktionschef Arnd Hilwig mehr Sparsamkeit ein. SPD, Grüne und FDP betonten, dass Hamm die Krise nur gut bewältige, wenn vernünftig investiert werde – etwa in Bildung, Technologie, Soziales und Klimaschutz.

Unisono wurde das Papier als „Übergangshaushalt“ bezeichnet. Ende des Jahres wird über den Doppelhaushalt 2022/23 debattiert.

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