Mehrere illegale Rennen in Dortmund

Polizei zieht Wall-Raser aus Hamm aus dem Verkehr

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Dortmund/Hamm - Dortmund ist seit langer Zeit ein echter Hotspot für die Raserszene der Region. Immer wieder fallen dabei auch Autofahrer aus Hamm auf - wie jetzt am Wochenende wieder.

Sage und schreibe 126 Fahrzeuge kontrollierte die Dortmunder Polizei im Rahmen eines Einsatzes zur Bekämpfung der Raserszene in der Nacht von Freitag auf Samstag. Bei zwei illegalen Rennen stellten die Beamten zudem drei Fahrzeuge sicher:

Ein 28-jähriger Hammer wurde am frühen Samstag gegen 2 Uhr dabei beobachtet, wie er seinen Audi Q7 "mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über den Wall fuhr", teilte die Polizei mit. Er startete an den Ampeln mit erheblicher Beschleunigung und führte mehrfache Fahrstreifenwechsel durch. Letztlich konnte er von den Polizisten angehalten werden. Der Führerschein und das Auto wurden sichergestellt. Der teure Audi-SUV schafft regulär bis 240 km/h; wie schnell er in Dortmund unterwegs war, wurde nicht mitgeteilt.

"Wie die Verrückten"

Die beiden anderen ertappten Raser waren übrigens mit 160 beziehungsweise 177 km/h unterwegs. Ein Zeuge meldete der Polizei, die Autos würden "wie die Verrückten" fahren. In den BMW- und Mercedes-Fahrzeugen saßen junge Männer aus Dortmund und Rellingen.

Insgesamt verhängten die Beamten beim diesem Einsatz in Dortmund weitere 50 Verwarnungsgelder für Geschwindigkeitsübertretungen. Bei sieben Fahrzeugen lagen technische Mängel vor. Es folgte die Erlöschung der Betriebserlaubnis und die Fahrt zum Gutachter. Dabei ging es wie so häufig meist um zu hohe Lautstärke und nicht zulässige Reifen.

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