Kampf gegen Corona

Ramadan endet: Stadt Hamm will Zuckerfest-Effekt vermeiden

Baklava ist eine Süßspeise, die es traditionell zum Zuckerfest der Muslime gibt. Fotos: Friedrichs
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Baklava ist eine Süßspeise, die es traditionell zum Zuckerfest der Muslime gibt. (Symbolbild)

Am heutigen Mittwoch endet für die Muslime der Fastenmonat Ramadan. Bis einschließlich Freitag steht dann das Zuckerfest an. Die Stadt Hamm wird im Zuge dessen noch einmal verstärkt die Einhaltung der Corona-Einschränkungen überprüfen.

Hamm - Bei Gottesdiensten gelte weiterhin die freiwillige Selbstbeschränkung – also freiwillige Reduzierung der Betenden – die Oberbürgermeister Marc Herter und der Integrationsratsvorsitzende Ismail Erkul zu Beginn des Ramadan mit allen Moscheevereinen besprochen hätten. „Die Imame wurden von uns diese Woche nochmal sensibilisiert, auf die aktuellen Regelungen – insbesondere das Kontaktverbot auch im Privatraum – hinzuweisen. Besonders mit Blick auf das Zuckerfest“, sagte Stadtsprecher Lukas Huster. (News zum Coronavirus in Hamm)

Bisher sei der Ramadan unauffällig verlaufen. „Nach den bisher guten Erfahrungen während des Ramadans sind wir zuversichtlich, dass sich die Menschen auch bei der Begehung des Zuckerfests an die notwendigen Regeln halten und dadurch ein ,Zuckerfest-Effekt‘ ebenso wie bisher ein ,Ramadan-Effekt‘ ausbleibt“, so Huster. Nach Ostern waren die Infektionszahlen dagegen in die Höhe geschnellt.

Der türkische Teil der Hammer Stadtgesellschaft soll noch einmal verstärkt fürs Impfen mobilisiert werden. Dazu hängen ab Mittwochabend in allen Moscheen Plakate mit türkischen „Schlüsselfiguren“, die fürs Impfen werben.

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