Wunder von der Werler Straße

Rätsel um Hintergründe des spektakulären Lkw-Unfalls

Ein Vater und dessen kleine Tochter im Kinderwagen kamen nur mit viel Glück davon.
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Ein Vater und dessen kleine Tochter im Kinderwagen kamen nur mit viel Glück davon.

Die Ermittlungen der Hammer Polizei bezüglich des spektakulären Lkw-Unfalls von Montag auf der Werler Straße werden sich möglicherweise noch einige Wochen hinziehen.

Hamm – Wie hier auf WA.de berichtet, hatte der Fahrer eines Sattelzugs auf dem Weg in Richtung Innenstadt die Kontrolle über den 40-Tonner verloren. Er hatte zwei Autos gerammt und war schließlich in Höhe der Westfalen-Tankstelle ungebremst in ein Buswartehäuschen gekracht. Wie durch ein Wunder hatte es keine Schwerstverletzten oder Toten gegeben.

Ein Vater und dessen elfmonatige Tochter im Kinderwagen waren nur um Haaresbreite nicht überrollt worden. Das Kleinkind befand sich in der Nacht zu gestern noch zur Beobachtung in der Kinderklinik.

Blackout durch Medikamente?

Möglicherweise hatte die Einnahme von Medikamenten den Blackout des Fahrers verursacht. Die Auswertung der Blutanalyse wird aber noch einige Zeit dauern. Hinweise darauf, dass der Lkw-Fahrer schon vor dem Erreichen der Ortseinfahrt nicht mehr in der Lage war, den Lkw zu steuern, hat die Polizei bislang nicht.

Nach bisherigem Stand hatte er kurz hinter der Shell-Tankstelle eine Ampel bei Rotlicht überfahren und war in Schlangenlinien und mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Zwei Kilometer weiter war es dann zu den Karambolagen gekommen.

Unfall mit Lkw im Hammer Süden endet an Bushaltestelle

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