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Radschnellweg in Hamm nicht vor 2025

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Von: Jörn Funke

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Ein bereits fertiggesellter Abschnitt des RS1 in Essen. © Funke

Hamm - Der Bau des Radschnellwegs 1 (RS1) wird sich im Hammer Abschnitt deutlich verzögern. Weil es Zweifel an der bisher favorisierten Streckenführung über den Mitteldamm zwischen Datteln-Hamm-Kanal und Lippe gibt, prüfen die Planer derzeit eine Alternative. Die Stadt geht von einem Bau um 2025 aus.

Während in Mülheim an der Ruhr am Donnerstag ein weiterer Abschnitt des RS1 eröffnet wurde, geht es am östlichen Ende der Strecke nur schleppend voran. Von „umfangreiche Untersuchungen und Planverfahren“ im Kreis Unna ist beim Regionalverband Ruhr (RVR) die Rede.

Das gilt auch für Hamm: In Tagungsunterlagen des Planungsausschusses ist von einem Problem bei der Streckenführung die Rede: Auf dem Mitteldamm sei der notwendige Querschnitt für einen Radschnellweg voraussichtlich nicht erreichbar, deshalb prüfe man eine Alternative nördlich der Lippe.

Für die Planung ist die Stadt zuständig, die dafür auch eine eigene Stelle im Stadtplanungsamt geschaffen und zum 1. Mai besetzt hatte. Dass der RS1 als Landesstraße eingestuft sei, mache sich in einem zeitintensiven Verfahren bemerkbar, sagte ein Stadtsprecher.

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