Auf dem Radschnellweg von Stadt zu Stadt

HAMM ▪ Es ist fast zu schön, um wahr zu werden: 85 Kilometer mit dem Fahrrad mitten durchs Ruhrgebiet, staufrei, sicher und komfortabel. Der Radschnellweg Ruhr soll's möglich machen. Er soll die Städte Duisburg, Mülheim, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, den Kreis Unna und Hamm miteinander verbinden. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die beteiligten Kommunen bereits Ende 2011 unterzeichnet.

Dortmund hat sich von dem Projekt allerdings wieder distanziert, da die geschätzten Kosten in Höhe von rund 110 Millionen Euro für ein solches Projekt „für wirtschaftlich nicht vertretbar und auch nicht vermittelbar“ gehalten werden, wie die Stadt Dortmund auf Anfrage des Stadtanzeigers mitteilte. Im Dortmunder Rathaus werde bezweifelt, „dass Kosten und Nutzen des Projektes in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen werden“.

Dennoch will Oberbürgermeister Ulrich Sierau (SPD) die Ergebnisse einer rund 400 000 Euro teuren Machbarkeitsstudie abwarten, die Anfang 2013 belastbare Zahlen liefern soll. „Danach wird man sehen, ob alle Dortmunder Fragen positiv beantwortet werden können“, sagt Jens Hapke, Sprecher des Regionalverbands Ruhr (RVR), der das Projekt ins Leben gerufen hat.

Im Hammer Rathaus war man zutiefst erstaunt darüber, dass ausgerechnet Dortmund, eine der wichtigsten Städte des Ruhrgebietes, sich frühzeitig von einer der wichtigsten Entwicklungen im modernen Straßenverkehr abkoppeln will: dem Trend zu Elektrofahrrädern, so genannten E-Bikes.

Mehr dazu im Stadtanzeiger am Sonntag.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare