Neuvermessung soll Gewissheit bringen

Rettungsversuch für Radschnellweg: Ist Mitteldamm wirklich zu eng?

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Zu eng? Über den Mitteldamm zwischen Lippe und Kanal soll der Radschnellweg künftig verlaufen. Ob sich aber die bisherigen Pläne umsetzen lassen, soll jetzt geklärt werden. 

Hamm - Die Stadt lässt den Mitteldamm zwischen Datteln-Hamm-Kanal und Lippe neu vermessen, um die dort geplante Route für den Radschnellweg Ruhr (RS1) zu retten. Der Landesbetrieb Straßen NRW, der für die Gesamtplanung zuständig ist, hatte den Mitteldamm im Frühjahr als zu schmal eingestuft.

Sieben Meter Breite inklusive der begleitenden Gehwege verlangt Straßen NRW für den RS1. Der Mitteldamm gibt das nicht durchgängig her, wie die Stadt einräumt. Man hatte sich bislang darauf verlassen, dass der Radweg oben auf dem Damm und die Gehwege etwas weiter unten bauen zu können. 

Mit der Neuvermessung will die Verwaltung ausloten, ob doch noch Möglichkeiten für eine Streckenführung bestehen. Zunächst schaue man sich Engstellen an, erklärt ein Stadtsprecher. Komme man bei der anschließenden Analyse zu der Erkenntnis, der Damm könnte doch breit genug sein, werde die gesamte Strecke neu ausgemessen.

Straßen-NRW hatte eine Alternativroute auf der Nordseite der Lippe angeregt. Die werde man aber erst angehen, wenn feststehe, dass der Damm definitiv ausscheide.

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