Radschnellweg in Hamm doch schon früher? Stadt setzt auf 2023

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Hier in Hamm könnte der Radschnellweg künftig verlaufen. Dafür müsste aber noch einiges passieren.

Die Stadt Hamm hält einen Baubeginn oder zumindest die Vorbereitung darauf für den Teilabschnitt des Radschnellwegs (RS1) auf Hammer Gebiet im Jahr 2023 für eine realistische Option.

Hamm – Zurzeit befinde sich die Stadt in der Planungsvorbereitung für den RS1, sagte Stadtbaurat Andreas Mentz in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr.  Zuletzt waren angesichts möglicher Alternativrouten wesentlich spätere Zeitpunkte, sogar 2026, genannt worden. Die Vermessungsarbeiten liefen, so Mentz.

Die Stadt halte an der Vorzugslinie auf dem Mitteldeich zwischen Lippe und Datteln-Hamm-Kanal fest. Der Landesbetrieb Straßen NRW, der für die Gesamtplanung zuständig ist, hatte den Mitteldamm im Frühjahr 2019 als zu schmal eingestuft. Vorgabe seien eine Breite von vier Metern für den Radverkehr plus zwei Meter für Fußgänger, so Mentz. Hier gelte es nun, Kompromisse zu finden, weil das Bauwerk diese Vorgabe stellenweise nicht erfüllt.

Radschnellweg: Abstimmung mit Unna nötig

Abstimmungsbedarf gibt es auch über die Stadtgrenzen hinaus: Der Kreis Unna erörtere auf seinem Terrain aktuell Routen, die nicht am Mitteldamm ankämen, sagte Mentz. Er zeigte sich aber zuversichtlich, eine Einigung zu finden. Zudem seien noch faunistische Erwägungen zu berücksichtigen, das heißt, wie sich der Bau des Radweges auf die Tierwelt im Planungsgebiet auswirken könnte.

Die Planung sei langwierig und kompliziert, aus seiner Sicht aber lösbar.

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