Planungen fürs Sattel-Fest 2012 haben begonnen
HAMM/SOEST - 170 Richtungsschilder, 60 Verkehrskadetten, 318 zusätzliche Verkehrsschilder, über 100 Helfer, 40 Kilometer aufofreie Strecke zwischen Hamm und Soest und 12 Stationen: Bei den Verantwortlichen des Sattel-Fests hat die konkrete Planung für die Auflage 2012 begonnen.
Obwohl die siebte Auflage des Sattel-Festes am 22. Juli (9 bis 18 Uhr) inzwischen ein fester Veranstaltungstermin ist, wird jedes Jahr an Veränderungen, Verbesserungen und neuen Ideen gefeilt. Rund 50.000 Radler sollen schließlich sicher begleitet, gut versorgt und bestens unterhalten werden. Das Sattel-Fest ist eben nicht nur eine Radtour, sondern ein Riesen-Event.
„Ohne die Mithilfe der vielen Stadtämter und Bauhöfe würde die Organisation nicht funktionieren“, gibt Dörthe Strübli vom Stadtmarketing
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Hamm einen Einblick in den Planungsstand. Das Stadtmarketing Hamm und Soest, die Gemeinde Welver und der Kreis Soest sind Veranstalter des Sattel-Festes, bei ihnen laufen die Fäden zusammen. Unterstützt wird die Veranstaltung wie üblich von den Partnerzeitungen Westfälischer Anzeiger und Soester Anzeiger.
Aber die Veranstaltung wäre ohne die vielen Freiwilligen auf der Strecke und an den zahlreichen Verpflegungsstationen nicht denkbar, gibt Strübli zu bedenken. Was muss alles bedacht werden, bevor die Radler endlich auf die Strecke gehen können? Streckenverlauf, Absperrungen, Busumleitung, Sonderverkehre, Anwohnerinformation und vieles mehr. So wird der immer wieder optimierte Streckenverlauf akribisch in den Streckenplan eingearbeitet, Verpflegungsstationen und die Einstiegsmöglichkeiten in Bus und Bahn farbig markiert, die Kilometerangaben zwischen den einzelnen Streckabschnitten eingetragen.
Bauhöfe und das Tiefbau- und Grünflächenamt organisieren die kompletten Straßensperrungen und die Busumleitungen. Zudem überlegen die Kollegen dort, wo man wie die 50 Kreuzungen sperrt und ob diese Aufgaben von der Polizei, der Funkhilfe oder von den Verkehrskadetten übernommen wird. Umleitungsempfehlungen werden ausgearbeitet, und alle Helfer müssen vor dem Sattel-Fest intensiv geschult werden.
Im Kurpark Hamm liegt die Einsatzzentrale Sattel-Fest. Vom Obergeschoss des Kurhauses aus hat das Team den Fahrradmarkt im Kurhausgarten fest im Blick, und über Funkgeräte ist es mit den Kollegen auf der Strecke verbunden. Sie stehen den ganzen Tag als Ansprechpartner zur Verfügung, koordinieren die Funkhilfe und die Verkehrskadetten und helfen auch bei Pannen weiter. Denn bei Anruf der einheitlichen Service-Nummer, beispielsweise bei einer Panne, wird die nächste Pannenservice-Station informiert.
Das Sattel-Fest für einen Kurzurlaub nutzen, das geht mit dem „Radler-Rendezvous“ mit Übernachtung in Soest oder Hamm mit Drei-Gang-Menü und einem Frühstücksbüffet. Zur Entspannung gibt es entweder eine Stadtführung durch den historischen Ortskern in Soest oder einen Besuch im Maximare oder im Maxipark Hamm. - WA