Laufweg des Aufzugs am Abend

„Querdenker“ wollen auch heute wieder in Hamm protestieren

Querdenken-Protest am 20. November vor der Pauluskirche in Hamm.
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Querdenken-Protest am 20. November vor der Pauluskirche. (Archiv)

Wenn es dunkel wird, schlägt die Stunde der „Querdenker“: Rund 50 Kritiker der offiziellen Corona-Maßnahmen wollen auch am heutigen Freitag in der Innenstadt Aufmerksamkeit erregen.

Hamm - Der Freitag ist auch in Hamm zum Tag des Protests geworden. Schon seit mehreren Wochen treffen sich ab 17 Uhr an der Pauluskirche verschieden viele Anhänger der Hammer „Querdenken-238“-Gruppe, um gegen die ihrer Ansicht nach falschen beziehungsweise überzogenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu demonstrieren. Von dort aus ziehen sie - angemeldet und von der Polizei begleitet - über kurzzeitig gesperrte Straßen durch die südliche Innenstadt. Diesmal sieht der Aufzugsweg so aus:

  • Vom Marktplatz in die Martin-Luther-Straße,
  • in die Nordstraße,
  • in den Westenwall,
  • links in den Westring,
  • links ins Westentor,
  • rechts zurück in die Martin-Luther-Straße,
  • in die Sternstraße,
  • in die Hohe Straße,
  • in die Grünstraße,
  • in die von-der Marck-Straße,
  • in die Werler Straße,
  • in die Südstraße
  • und dann zurück zum Marktplatz. 

Die aktuelle Aktion ist von 17 Uhr bis 20 Uhr genehmigt. Der Start des „Spaziergangs zur Stärkung des Immunsystems“ ist nicht vor 17.30 Uhr zu erwarten, das Ende der Versammlung ist in der Regel früher als um 20 Uhr erreicht. Verkehrsprobleme sind zu erwarten. Am vergangenen Freitag waren rund 60 „Querdenker“ dabei; davor waren es regelmäßig weniger.

In Frankfurt und Dresden waren Aufzüge der „Querdenker“ zuletzt vom Bundesverfassungsgericht untersagt worden. Dort waren jeweils mehrere zehntausend Teilnehmer erwartet worden. Nach einer Anti-Corona-Demonstration am 7. November in Leipzig musste ein bekannter „Querdenker“ mit einer Corona-Infektion auf der Intensivstation behandelt werden.

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