#queerinhamm21: Diskussion heute Abend live bei Youtube

Die Regenbogenfahne gilt als Symbol für eine besondere Offenheit.
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Die Regenbogenfahne gilt als Symbol für eine besondere Offenheit. Jedes Jahr wird sie auch vor dem Hammer Rathaus gehisst.

Eine illustre Runde kommt am frühen Montagabend (28. Juni) in der Partykneipe „Ulrikeee“ zusammen. Unter dem Motto #queerinhamm21 wird über das Leben von LSBTIQ+ Personen in Hamm und allgemein diskutiert. Alles wird live über Youtube gestreamt.

Hamm - Die Diskussion in der kleinen Meilen-Kneipe beginnt am Montag um 18 Uhr; sie kann über Youtube live verfolgt (und dort sicher auch später noch gestreamt) werden. Im Mittelpunkt steht die Situation von Schwulen, Lesben, Trans*-Menschen speziell in der Stadt Hamm; außerdem sollen Ideen gesammelt werden, welche zusätzlichen Möglichkeiten es für LSBTIQ+ Menschen in Hamm in Zukunft geben kann. Das werden die Gesprächsteilnehmer sein:

  • Bernd Mönkebüscher (Pfarrer)
  • Ben Böhm (alias Lady Sarafina, queerer Aktivist und Gastronom)
  • Sophia Zerbo (Vorsitzende des Awo-Jugendwerk)
  • Karsten Weymann (Grünen-Politiker, dritter Bürgermeister von Hamm)
  • Conny Kraft (Radio Lippewelle, Moderation)

Die Veranstaltung wird von der Aidshilfe Hamm organisiert und von NRWeltoffen und der Stadt Hamm unterstützt. „Darüber hinaus“, so Martin Enders von der Aidshilfe, „ ….sind Menschen in der Stadt in Hamm dazu eingeladen, sich mit der Nutzung des Hashtags #queerinhamm21 in sozialen Medien mit der queeren Community in Hamm zu solidarisieren oder ihre Erfahrungen mit diesem Thema in Hamm zu schildern.“ Eine Youtube-Anmeldung ist - außer für jene, die Fragen stellen möchten - nicht nötig.

Zum Hintergrund (Veranstalter-Infos):

„Am heutigen 28. Juni jährt sich der Stonewall-Aufstand von 1969, in denen gegen Razzien der Polizei in New Yorker Kneipen der queeren Community aufbegehrt wurde. An diesen Tag, der als Beginn der modernen Lesben- und Schwulenbewegung angesehen wird, erinnert der Christopher Street Day, der in vielen großen Städten mit Straßenfesten und Paraden gefeiert wird.

In über 50 Ländern auf der Welt ist Homosexualität aber weiterhin illegal, in einigen droht sogar die Todesstrafe. Und in einigen Ländern, beispielsweise auch EU-Länder wie Ungarn und Polen, werden vorhandene Rechte für LSBTIQ+ Menschen sogar zurückgenommen. In Deutschland wird immer wieder sowohl über das Blutspendeverbot für homo- und bisexuelle Männer diskutiert, als auch über die Reform des Transsexuellengesetzes und mehr Rechte für Regenbogenfamilien.

Unter dem Motto ‚queerinhamm21‘ gibt es in diesem Jahr Corona-bedingt statt dem zuvor stattgefundenen Straßenfests ‚Bunter Hammer‘ kleinere Aktionen für LSBTIQ+ Menschen. Dazu gehört die Hissung der Regenbogen-Fahne am Rathaus und am Heinrich-von-Kleist Forum und eben die Podiumsdiskussion.“

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