Quarantäne und mehr

Isolation wegen Corona: Hunderte in Hamm auf Hilfe angewiesen

Wer sich in häuslicher Quarantäne befindet, darf sich auf dem Balkon aufhalten – aber das Haus ansonsten nicht verlassen.
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Das ist erlaubt: Wer sich in häuslicher Quarantäne befindet, darf sich auf dem Balkon aufhalten – aber das Haus ansonsten nicht verlassen. (Symbolfoto)

239 Menschen sind in Hamm wegen der Corona-Pandemie immer wieder auf die Hilfe anderer angewiesen. Sie befinden sich etwa in Quarantäne oder gehören zur Risikogruppen und wollen oder können das Haus deshalb nur im Notfall verlassen

Hamm – Diese Menschen haben oft keine Familienangehörige oder Freunde und Bekannte, die für sie sorgen können. Deshalb übernehmen das die rund 300 freiwilligen Helfer aus dem Pool der Stadt, der über die Quartiersentwicklung organisiert wird.

„Diese Hilfe wird sehr regelmäßig und dankend in Anspruch genommen“, erklärte Stadtsprecher Tom Herberg. Wegen der steigenden Infektions- und Quarantäne-Zahlen sei der Bedarf zuletzt wieder gestiegen. „Einige Helfer können nur wochentags, andere nur am Wochende. Noch können wir die Nachfrage abdecken. “ Viele Alleinstehende hätten sich zudem im Laufe der Pandemie besser auf eine mögliche Quarantäne vorbereitet – etwa Vorräte aufgefüllt oder selbst Hilfe organisiert.

Corona-Quarantäne in Hamm: Einkaufen und mit dem Hund raus

Vielfach nehmen Ältere das Angebot in Anspruch, aber auch junge Menschen, etwa Studierende ohne großes Netzwerk in Hamm, gehören dazu. Die Helfer gehen einkaufen, zur Apotheke oder auch schon mal mit dem Hund raus.

Wer Hilfe benötigt oder sich selbst ehrenamtlich engagieren will, findet weitere Informationen zu den Angeboten in den einzelnen Stadtbezirken im Internet auf der Seite der Stadt unter www.hamm.de/corona/einkaufshilfen.

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